GPS-Daten auf CAN bereitstellen GPSgecko mkII generiert Daten im 10Hz Takt

Gliwa stellt mit dem GPSgecko mkII das Nachfolgemodell des GPSgecko vor. Dabei handelt es sich um ein für die Automobilindustrie prädestiniertes Entwicklungswerkzeug, das GPS-Informationen auf dem CAN-Bus bereitstellt.

Mit dem Gerät lassen sich die Daten in einem Intervall von 0,1 bis 10 Hz generieren. Welche Signale aus den GPS NMEA Sätzen gesendet werden, ist frei konfigurierbar. Gleiches gilt für die Zuordnung zu CAN-Botschaften inklusive der Unterstützung von Multiplexbotschaften.

Der GPSgecko mkII ermöglicht es, die Verfügbarkeit der Daten an definierbare geografische Bereiche zu koppeln. Somit können Datenschutzbedenken ausgeräumt werden, beispielsweise die Nutzung nur auf Teststrecken. GPSgecko verfügt über zwei identische CAN-Anschlüsse. Diese dienen der Stromversorgung und ermöglichen die einfache Serienschaltung – Daisy-chain – verschiedener Messtechnik-Module. Zum Empfang der GPS-Signale werden externe passive und aktive Antennen unterstützt. Das Gerät kann aufgrund moderner Empfänger dort Standortsignale erzeugen, wo herkömmliche GPS-Empfänger nicht mehr in der Lage sind. Der Anwender kann zwischen zwei Gehäusevarianten wählen: einem Aluminiumgehäuse von Bopla oder einem Einschub für ARCOS Datenlogger der CAETEC GmbH. Hauptanwendungsgebiet ist die geografische Zuordnung von Messdaten im Fahrzeuggroßversuch und bei Erprobungen. So nutzt beispielsweise BMW GPSgecko bereits im Fahrversuch. Aufgrund der oben genannten Update-Rate von 10 Hz eignet sich GPSgecko auch für die Signalplausibilisierung in der Entwicklungsphase.