Leichtbau/Elektromobilität Fraunhofer LBF erhält Auszeichnung für Radnabenantrieb

Andreas Giessl und Nicole Schweizer nehmen für das CFK-Rad mit integriertem Radnabenmotor den Preis der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ entgegen. Im Hintergrund (v.l.n.r.): Prof. Holger Hanselka (Institutsleiter Fraunhofer LBF), Jochen Partsch (Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt), Prof. Andreas Büter (Leiter Be-triebsfester Leichtbau), Thomas Eberle (Deutsche Bank) und Emanuel von Bodman (Initiative Deutschland – Land der Ideen).
Andreas Giessl und Nicole Schweizer nehmen für das CFK-Rad mit integriertem Radnabenmotor den Preis der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ entgegen. Im Hintergrund (v.l.n.r.): Prof. Holger Hanselka (Institutsleiter Fraunhofer LBF), Jochen Partsch (Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt), Prof. Andreas Büter (Leiter Be-triebsfester Leichtbau), Thomas Eberle (Deutsche Bank) und Emanuel von Bodman (Initiative Deutschland – Land der Ideen).

Das vom Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt entwickelte CFK-Rad mit integriertem Elektromotor ist im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ mit einer Auszeichnung bedacht worden. Aus mehr als über 2.000 Bewerbungen wählte eine Jury aus Wissenschaftlern, Industrievertretern, Journalisten und Politikern das Rad in der Kategorie Umwelt als einen der Gewinner aus.

„Die Jury erkennt damit an, wie wir Herausforderungen meistern und nachhaltige Lösungen anbieten“, freute sich Professor Dr. Holger Hanselka, Institutsleiter des Fraunhofer LBF anlässlich der Preisübergabe. Insbesondere im Zusammenhang mit der Elektromobilität werde Leichtbau zu einer Schlüsseltechnologie in der Automobilentwicklung.

Die Entwicklung des CFK-Rades am Fraunhofer LBF erfolgte im Rahmen der „Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität“. Es leistet einen besonderen Beitrag zur Reduktion des Fahrzeuggewichts und zum Umweltschutz: Eine vergleichbare Fahrleistung wird bei geringerer Antriebsleistung und somit geringeren Schadstoffemissionen erzielt. Zudem bietet das Rad trotz seines geringeren Gewichts eine höhere Steifigkeit, höhere Strukturdämpfung und höhere Schadenstoleranz als ein äquivalentes Bauteil als Metall.