Forschungsschwerpunkt individuelle Mobiliät Ford eröffnet Labor im Silicon Valley

Noch in diesem Frühjahr wir die Ford Motor Company ein neues Forschungslabor im kalifornischen Silicon Valley eröffnen. Ausschlaggebend für die Standortwahl war die Nähe zu Software-Firmen und Instituten wie der Stanford University, denn Ford hat seiner neuen Forschungseinrichtung die Weiterentwicklung von innovativen Mobilitätslösungen auf der Basis digitaler Kommunikationstechnologien auf die Agenda gesetzt.

Zu diesen Technologien zählen zum Beispiel die mobilfunkbasierte Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation und der Einsatz von Cloud-Computing im Fahrzeug. Neben den Synergien zu lokalen Firmen und Hochschulen soll der Standort Silicon Valley aber auch die bestehenden Entwicklungsaktivitäten von Ford ergänzen. Ford forscht bereits in Aachen (D), Dearborn (USA) und in Nanjing (China).

„Umweltschonende, sichere und nachhaltige Mobilitätskonzepte verlangen eine unvoreingenommene Einstellung gegenüber neuen Ideen“, erklärt Paul Mascarenas, Vizepräsident Forschung und Innovation, Ford Motor Company. „Mit zunehmender Urbanisierung steigt die Notwendigkeit für mehr Effizienz. Um die Herausforderungen der Zukunft bestmöglich zu meistern, entwickeln wir Technologien zum Beispiel zur Reduzierung des Energieverbrauchs und zur Steigerung von Komfort und Sicherheit: Drahtlose Konnektivität, intelligente Sensorsysteme, und weitgehend automatisierte Fahrzeuge sind Teil unserer ganzheitlichen Lösungsansätze“.

Neben dem Themenschwerpunkt Individualverkehr werden die Ford-Forscher im Silicon Valley auch das Thema Open-Source-Hardware/Software untersuchen und dabei mit dem New Yorker Start-up-Unternehmen Bug Labs kooperieren. Eine erste OpenXC-Demo-Version – Fords offene Cloud-Computing-Forschungsplattform - soll in Kürze ausgewählten Universitäten zur Verfügung gestellt werden.