Fisker erhält Darlehen für Plug-in-Hybrid-Entwicklung

Dem amerikanischen Automobilhersteller Fisker ist es gelungen, sich insgesamt rund 440 Mio. Euro an zusätzlichen Darlehen für die Entwicklung seines Plug-in-Hybriden Nina und seines Sportcoupés Karma zu sichern.

Mit den 115,3 Mio. Dollar (rund 80 Mio. Euro) von Ace Investment, Kleiner Perkins Caufield & Buyers und von A123 kann das Unternehmen nun auch das Förder-Darlehen des US-Energieministeriums mit 528,7 Mio US-Dollar (rund 380 Mio Euro) in Anspruch nehmen, das auch der Entwicklung des Sportcoupés Karma zugute kommt. Mit dem Batteriehersteller A123 hatte Fisker in der vergangenen Woche bereits ein langjähriges Abkommen über die Lieferung von Lithium-Ionen-Batterien abgeschlossen. Dadurch soll es A123 möglich sein, seine Batterieproduktion für Fahrzeuge rasch hochzufahren und Batterien großer Leistungsfähigkeit auch für Fiskers Karma zu liefern.

Der Karma ist ein rein batterieelektrisch betriebenes, viersitziges Sportcoupé, das in rund sechs Sekunden auf 100 km/h beschleunigen soll. Die Höchstgeschwindigkeit gibt der amerikanische Automobilhersteller mit rund 200 km/h an. Das Plug-in-Projekt mit dem Arbeitsnamen Nina soll das zweite Fahrzeug des Herstellers und familientauglich sein.