MTA und Re:Lab Fahrzeugdaten auf dem Mobiltelefon

Mit BlueDash bringt die MTA-Gruppe jetzt gemeinsam mit RE:Lab alle relevanten Fahrzeug- und Cockpit-Daten direkt auf das Mobiltelefon - per Bluetooth.

Bei BlueDash loggt sich das Fahrzeug per Bluetooth ins Mobiltelefon ein. Durch den Aufbau eines Dialogs mit den Bordnetzen können Informationen im Wireless-Modus direkt ins Handy übertragen werden. BlueDash kann an alle Betriebssysteme der bekanntesten Smartphones gekoppelt werden. Entsprechende Applikation sowie die erforderlichen Lizenzen sind online verfügbar.

Nicht nur die Anzeige herkömmliche Cockpit-Informationen, wie Tachometer, Drehzahlmesser und Kontrollanzeigen sind über BlueDash auslesbar, sondern unter anderem auch die Verbrauchs- und Emissionswerte mit allen Detailangaben darüber, was die Fahrt kostet, wie stark man die Umwelt belastet und wie man seinen Fahrstil verbrauchstechnisch verbessern kann. Auch das Auslesen von Details über die Fahrzeugleistung ist möglich. Durch die Speicherung von Wartungsdaten und Inspektionsterminen in den Organizer des Mobiltelefons können alle Termine effizient geplant und überprüft werden. Darüber hinaus sind sie bequem von hier aus auf den PC übertragbar.

BlueDash schließt Befestigungselemente, Stecker und die Software mit Protokollen für alle Fahrzeugfamilien mit ein. Aus diesem Grund kann es bereits in der Planungsphase des Fahrzeugs in die Produktausstattung eines Herstellers einbezogen oder, als Alternative, zukünftig auch in Werkstätten nachgerüstet werden.

BlueDash wird in drei Versionen angeboten:

  • die erste Version OEM Basis erfasst ausschließlich die Fahrzeugdaten und bietet eine einseitige Kommunikation. In dieser Konfiguration ermöglicht BlueDash nur die Anzeige von Informationen und deren Integration mit im Smartphone vorhandenen Applikationen;
  • die zweite Version OEM Evolution erlaubt eine bidirektionale Kommunikation mit dem Fahrzeug.
  • bei der dritten Version OEM Client Server werden das Fahrzeug, BlueDash und das jeweilige Mobiltelefon so miteinander konfiguriert, dass auch eine Fernlokalisierung möglich wird.

Derzeit laufen bereits erste Gespräche und Tests mit verschiedenen Fahrzeugherstellern. Das System bietet zudem auch integrierbare Versionen für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Arbeitsmaschinen.