European Field Operational Test (EuroFOT) Fahrerassistenzsysteme könnten 1,38 Mrd. Euro sparen

In Brüssel wurden die Ergebnisse der angelegte europäischen Forschungsinitiative EuroFOT (European Field Operational Test) vorgestellt. Sie hat erwiesen, dass eine höhere Ausstattungsrate mit Fahrerassistenzsystemen nicht nur Leben retten, sondern auch bis 1,38 Mrd. Euro an Kosten sparen würde.

In der EU ist falsches Fahrerverhalten Ursache von über 90 Prozent aller Verkehrsunfälle. Eine stärkere Verbreitung von modernen Fahrerassistenzsystemen könnte viele davon verhindern oder deren Schwere mindern. Bis zu 1,2 Mrd. Euro volkswirtschaftliche Kosten ließen sich laut der Studie jährlich sparen; zusätzliche 180 Mio. Euro pro Jahr wären durch entsprechende Systeme in schweren Nutzfahrzeugen einsparbar.

„EuroFOT hat eindrucksvoll bestätigt, dass Volkswagen mit der Strategie der Demokratisierung von Innovationen auf dem richtigen Weg ist: Unser erklärtes Ziel ist, Fahrerassistenzsysteme, die bislang nur der Oberklasse vorbehalten waren, auch in Volumenmodellen anbieten zu können. Diese Strategie werden wir zukünftig durch die Markteinführung des modularen Querbaukasten (MQB) verstärkt umsetzen,“ so Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen Konzernforschung.

Neben Volkswagen haben sich weitere Fahrzeughersteller und Zulieferer an dem Projekt beteiligt. Zudem waren renomierte europäische Forschungsinstitute in die langjährige Studie involviert – insgesamt 28 Partner. Am Flottentest EuroFOT haben über tausend Pkw und Nutzfahrzeuge teilgenommen. Insgesamt wurden rund 35 Mio. km zurückgelegt.