Elektronik automotive congress und Entwicklerforum Batterien & Ladekonzepte Elektromobilität im Fokus

In diesem Jahr fanden erstmals der Elektronik automotive congress und das Entwicklerforum Batterien & Ladekonzepte gemeinsam in der Hochschule München, Fakultät Elektrotechnik, statt. Aufgrund der thematischen Überlappung vor allem auf dem Gebiet der Elektromobilität ergaben sich so interessante Synergien für Teilnehmer und Aussteller.

Leistungsfähige Akkus stellen für zukünftige Elektrofahrzeuge eine Schlüsseltechnik dar, zudem verspricht neben den bereits etablierten elektronischen Funktionen vor allem der Elektroantrieb zusätzlichen Schub für die Elektronik im Automobil. Kein Wunder also, dass die Kombination beider Veranstaltungen in diesem Jahr besonders viel Anziehungskraft hatte: Rund 600 Teilnehmer, Referenten und Aussteller kamen am 15. und 16. Februar in der Hochschule München zu den Konferenzen zusammen.

Der Elektronik automotive congress startete mit Workshops zu den Themen Transformation zwischen UML und AUTOSAR, CAN und LIN sowie konfigurierbare Fahrerassistenzsysteme. Am zweiten Tag gaben 16 Fachvorträge detaillierte Informationen rund um die Vernetzung von Fahrer und Umwelt, Elektromobilität und Vernetzung im Fahrzeug. Diese Themenbereiche wurden durch die Keynotes „Audi connect – wie das Auto sich mit seiner Umwelt vernetzt“ von Dr. Peter Steiner (Audi AG) sowie „Die Herausforderung der Elektromobilität: Vielfältige Antriebskonzepte bei unbekannten Kundenwünschen“ von Anton Angermaier (AVL Software and Functions GmbH) abgerundet. Durch die Veranstaltung führte altbewährt Prof. Dr. Dieter Nazareth (Hochschule Landshut), der auch den ersten beiden Themenblöcken als Moderator vorsaß. Für die Moderation der Session „Vernetzung im Fahrzeug“ ließ sich Michael Schraut, BMW Group, gewinnen.

Im Rahmen des Batterieforums vermittelten die beiden Konferenzbeiräte Prof. Andreas Jossen und Dr. Wolfgang Weydanz in ihrem Basiskurs „Lithiumbatterien und deren Weiterentwicklung“ am ersten Tag wieder anschaulich Neu- und Quereinsteigern das nötige Grundlagenwissen. Tags darauf konnten sich die Teilnehmer dann in zwei parallelen Tracks zu aktuellen Entwicklungen bei Batterietechnologien und Energiespeichersystemen ebenso informieren wie zu den Themen Lebensdauer, Modellierung, Batteriepacks, Sicherheit oder Ausfall. Auch das Ernten kleinster Energiemengen (Energy Harvesting) war Thema einiger Vorträge.

Auf der begleitenden ganztägigen Fachausstellung zu beiden Konferenzen präsentierten 44 ausstellende Unternehmen ihre neuesten Produkte, interessante Applikationen und viele technische Details. Dass Elektromobilität ein wesentlicher Treiber der Batterietechnik ist, zeigten Exponate wie gleich drei Elektro-Rennfahrzeuge der Hochschulen Landshut und München sowie der TU München, die auch ihr Konzeptfahrzeug „MUTE“ und den Elektro-Buggy „eCARUS“ zeigte. Vor dem Gebäude war am Morgen des zweiten Konferenztags zudem ein Exemplar des Elektrorenners Tesla zu sehen, im Gebäude zeigten Aussteller darüber hinaus ein Elektrofahrrad und ein E-Motorrad.

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