Tourismus Elektromobilität im Allgäu

In mehreren Modellregionen soll – gemäß dem Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität – untersucht werden, wie sich Elektrofahrzeuge in den öffentlichen wie auch individuellen Personenverkehr integrieren lassen. Zwischen Oberstdorf und Kempten wird nun untersucht wie sich Elektromobilität und Tourismus kombinieren lassen.

Das Projekt eE-Tour zwischen Oberstdorf und Kempten muss mit völlig anderen Rahmenbedingungen umgehen, als dies in anderen Modellregionen, wie beispielsweise Berlin der Fall ist. Nicht nur die Topographie, die durch deutliche Höhenunterschiede ganz andere Anforderungen stellt, ist ein Unterscheidungsmerkmal. Auch sonst gibt es wesentliche Unterschiede: das Projekt "effiziente Elektromobilität und Tourismus" richtet sich in erster Linie an die Urlauber in der Region, die in ihren Hotels Elektrofahrzeuge ausleihen und aufladen können.

So können sich Touristen mit der Technologie elektrisch angetriebener Fahrzeuge vertraut machen und gleichzeitig dazu beitragen, durch Vermeidung von Emissionen und Lärm, die Natur der Tourismus-Region zu schützen. Als Fahrzeug stehen nicht nur Autos, sondern auch Motorroller, Segways und Pedelecs zur Verfügung.

EBG unterstützt dieses Projekt mit einer Reihe von complEo-Säulen, die jeweils vier unterschiedliche Steckdosen zum Aufladen anbieten, damit vom klassischen Schukostecker bis zum OEM-Stecker, der speziell für die Verwendung in diesem Bereich entwickelt wurde, jeder Stecker verwendet werden kann. Diese Säulen sind dauerhaft mit einander und mit dem Energieversorger AÜW vernetzt, so dass alle Daten direkt erfasst werden können. Der Nutzer identifiziert sich mit Hilfe eines RFID-Chips und kann dann Strom für sein Fahrzeug beziehen.