Dräxlmaier will 360 Stellen abbauen

Der bayerische Spezialist für das Fahrzeuginterieur sowie für Elektrik- und Elektronikkomponenten Dräxlmaier will in den kommenden zwei Jahren an seinem Stammsitz in Vilsbiburg und im Werk Achim bis zu 360 Stellen streichen.

Als Grund hierfür nennt Dräxlmaier die Absatzrückgänge in Westeuropa und den USA. Von dem Schritt sind insbesondere der Unternehmenssitz in Vilsbiburg, wo bis zu 300 Stellen gestrichen werden sollen, sowie der Fahrzeuginterieur-Standort in Achim, an dem 50 Arbeitsplätze wegfallen sollen, betroffen. Der Automobilzulieferer hat hierfür bereits Verhandlungen mit der Arbeitnehmervertretung aufgenommen.

Zwar sind in den Automobilmärkten Westeuropas und den USA wieder leichte Erholungstendenzen zu verzeichnen, doch gehen die meisten Experten davon aus, dass das Absatzvolumen der Geschäftsjahre 2007 und 2008 erst in einigen Jahren wieder erreicht werden. Bereits im vergangenen Jahr hat Dräxlmaier an seinen Standorten im Ausland Stellen abgebaut. Trotz dieser Maßnahmen sieht sich der Automobilzulieferer mit seinen rund 33.000 Mitarbeitern für die Zukunft gut aufgestellt. Dabei fokussiert sich Dräxlmaier auf Zukunftstechnologien wie die Elektromobilität und den energieeffizienten Leichtbau.