Magnetfeldsensor Doppel-Magnetfeldsensor von NXP steuert Drosselklappe in Kfz-Motoren

NXP Semiconductors hat mit dem KMA220 einen Doppel-Magnetfeldsensor auf den Markt gebracht, der für das Messen mechanischer Winkel in sicherheitskritischen Automobil-Applikationen entwickelt wurde. Durch die Integration zweier Sensorsysteme in einem Gehäuse eignet sich der Baustein insbesondere für die Drosselklappensteuerung in Kfz-Motoren.

Die Drosselklappensteuerung benötigt aus Sicherheitsgründen einen redundanten Aufbau. Der KMA220 kommt dabei mit einem einfachen Scheibenmagneten aus, Leiterplatte oder externe Bauelemente sind überflüssig.

Der KMA220 wird vollständig kalibriert und einsatzbereit geliefert, er umfasst  zwei magnetoresistive Sensorchips, zwei Signalaufbereitungs-ASICs sowie drei Kondensatoren. Die Integration spart Montageaufwand und reduziert damit die Systemkosten: Zuvor mussten sie in ihren Drosselklappensystemen zwei separate Sensoren auf einen Leadframe oder eine Leiterplatte montieren und entsprechend biegen. Außerdem wurde für den Betrieb meist ein teurer Ringmagnet benötigt.

Die Signalaufbereitungs-ASICs der Komponente sind in der ABCD9-Technologie von NXP hergestellt, einer leistungsstarken Mixed-Signal-Plattform, die auf einer automotive-geeigneten SOI-Technologie mit 140-nm-Geometrie basiert. Dadurch ließ sich die EMV im Vergleich zu früheren Sensorprodukten mit integrierten ASICs steigern. Die ESD-Festigkeit wurde nach den neuesten Anforderungen ausgelegt und der KMA220 gemäß dem Human Metal Model (HMM) qualifiziert.