Daimler Chrysler heißt bald Daimler

Am Abend des 4. Oktober soll aus der Daimler-Chrysler AG die Daimler AG werden. Die Aktionäre werden auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Berlin über die Namensänderung abstimmen. Bei Erfolg gibt es auch gleich den neuen Schriftzug.

Schon im Mai dieses Jahres hat Vorstandschef Dieter Zetsche den neuen Namen verkündet. Nichts bewirkt haben die Proteste der Badener, die den Namen von Carl Benz einbezogen haben wollten. Ulrike Becker, Leiterin des Projekts »Name Change«, betreibt seitdem mit ihrem Team die Namensänderung. Sie ist eine immense logistische Aufgabe, die Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursacht.

So werden etwa Verkehrsschilder,  Werksausweise oder Overalls und T-Shirts der Arbeiter in den Werkshallen ausgetauscht. Briefpapier und Visitenkarten werden neu bedruckt und Mail-Adressen umgestellt. Auch der Internet-Auftritt des Unternehmens wird an die neuen Verhältnisse angepasst. Auch Logo, Schriftzug und Farbe sind neu und signalisieren den Beginn des neuen Firmenkapitels.
 
Der Stuttgarter hat »sowieso immer beim Daimler gschafft«.