Micronas CUR 3115 mit optimierter Empfindlichkeitsdrift

Mit dem CUR 3115 erweitert Micronas ihr Sensor-Portfolio für Anwendungen, die eine berührungslose Strommessung verlangen, beispielsweise Batterieüberwachung in Hybrid- und Elektrofahrzeugen oder Start-Stopp-Systeme.

Durch seine hohe Empfindlichkeit und sein platzsparendes SMD- SOIC8-Gehäuse eignet sich der CUR 3115 besonders für die Strommessung auf Leiterbahnen. Das wird durch eine vorteilhafte Positionierung („Die Down“) des Sensor-Chips im Gehäuse erreicht. Hierdurch wird der Abstand zwischen Hall-Element und Messobjekt minimiert. Im Vergleich zu ihrem Vorgänger, dem CUR 3105,  überzeugt die Komponente mit einer reduzierten Empfindlichkeitsdrift über den gesamten Temperaturbereich, wodurch unter optimalen Bedingungen ein Messfehler von < 1 % erreicht wird. Parameter zur Beeinflussung der Auflösung und des Temperaturverhaltens sind in einem EEPROM mit Redundanzfunktion speicherbar. Der CUR 3115 von Micronas ist flexibel programmierbar und mit einem analogen Ausgang ausgestattet.

Einsatzbereiche: Batterieüberwachung in Hybrid- oder Elektrofahrzeugen, ebenso wie Start-Stopp-Systeme Kraftfahrzeugen oder elektrisch unterstützte Aufladesysteme, wie der E-Booster von Continental, wo der Baustein bereits zum Einsatz kommt.

In Kombination mit einem ferromagnetischen Flusskonzentrator kann die CUR 31xy-Familie Stromstärken bis in den Milliampere-Bereich bestimmen. Bei Strömen ab 50 A ist eine Messung auch ohne Flusskonzentrator möglich. Die Messwandler verfügen über eine Bandbreite bis zu 1 kHz und weisen einen nutzbaren Magnetfeldbereich von ±30 bis ±100 mT auf. Der Betriebstemperaturbereich reicht von −40 bis 140°C.