Coulomb entwickelt Rechnungssystem für Stromtankstellen

Eine »ChargePoint«-Stromtankstelle der Stadt von San Francisco.

Coulomb Technologies, US-amerikanischer Spezialist für Stromtankstellensysteme, hat mit Flex Billing ein flexibles Abrechnungssystem für die in Amerika verbreiteten vernetzten »ChargePoint«-Stromtankstellen entwickelt.

Bisher mussten Kunden, die ihr Elektrofahrzeug an einer vernetzten »ChargePoint«-Stromtankstelle wieder aufladen wollten, zuvor ihre Mitgliedschaft über die angebunden Netzwerk-Software prüfen lassen. Mit dem Flex-Billing-System von Coulomb Technologies soll sich dies ab Juli dieses Jahres ändern. Mit dem Abrechnungssystem sollen die Stromtankstellenbetreiber in der Lage sein, den jeweils anfallenden Strompreis (entweder zeitabhängig, wie Tag- und Nachtarife, nach Kalenderdatum oder für jeden einzelnen Kunden) für jede einzelne ihrer Stromtankstellen festzulegen sowie den gesamten Abrechnungsvorgang flexibel zu gestalten.

Zudem bringt Coulomb Technologies Chipkarten, genannt »ChargePass«, auf den Markt, mit denen die Eigentümer eines Elektrofahrzeugs jede vernetzte »ChargePoint«-Stromtankstelle zum Aufladen ihres Fahrzeugs (inklusive verschiedenster Rabattoptionen) nutzen können.

»Unseren Nachforschungen zufolge, wollen die Stromtankstellenbetreiber keine Third-party-Unternehmen als Schnittstelle zum Kunden. Außerdem genießt das Thema Flexibilität höchste Priorität aus Sicht des Anbieters – angefangen beim Zugang zu den Stromtankstellen über das Zählersystem bis hin zur Rechnungsstellung. Mit Hilfe unserer Netzwerk-Software bringen wir ein solch flexibles Abrechnungssystem für unsere Applikations-Service-Suite auf den Markt, die es Stromtankstellenbetreibern erlaubt, ihre eigenen Tarife für jede einzelne ihrer ‚Zapfsäulen’ festzulegen«, erklärt Richard Lowenthal, CEO von Coulomb Technologies.