Grundsatzvereinbarung Continental kooperiert mit SK Innovation bei Elektroantrieben

Dr. Jay Koo (CEO SK Innovation) und Dr. Elmar Degenhart (Vorstandsvorsitzender Continental) bei der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung.
Dr. Jay Koo (CEO SK Innovation) und Dr. Elmar Degenhart (Vorstandsvorsitzender Continental) bei der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung.

Die südkoreanische Firma SK Innovation und der Continental-Konzern planen eine weltweite Kooperation für Antriebe von Elektrofahrzeugen. Die beiden Unternehmen haben dazu auf der North American International Auto Show in Detroit eine entsprechende Grundsatzvereinbarung unterzeichnet.

Die Vereinbarung sieht die die Gründung eines Joint Ventures für die gemeinsame Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Lithium-Ionen-Batteriemodulen für Automobilanwendungen vor. SK Innovation wird dabei Lithium-Ionen-Batteriezellen in das Gemeinschaftsunternehmen einbringen, Continental kümmert sich um die Elektronik für das Batterie-Management und die Systemintegration.

Der Abschluss der Verträge für das neue Gemeinschaftsunternehmen steht noch aus und wird voraussichtlich Mitte 2012 erfolgen. Gemäß ihrer Pläne werden SK Innovation und Continental dann an ihrem neuen Joint Venture 51 Prozent bzw. 49 Prozent der Anteile halten. Es soll Automobilhersteller auf der ganzen Welt beliefern. Die ersten Betriebsstätten des geplanten Joint Ventures werden in Deutschland und Korea angesiedelt sein. Das Managementteam wird aus Führungskräften beider Unternehmen bestehen.

„Wir freuen uns, bei einer solch bedeutsamen Kerntechnologie für die Mobilität von morgen zusammenzuarbeiten. Mit dem automobiltechnischen Know-how von Continental und der Spitzenstellung von SK bei Batterietechnologien sind wir zuversichtlich, dass das JV zum Marktführer bei Batteriesystemen aufsteigen wird“, so SK-CEO Dr. Jay Koo.