Auszeichnung Bosch bekommt Umweltpreis für Standort Reutlingen

Von links nach rechts: Franz Untersteller, Umweltminister Baden-Württemberg; Jens-Knut Fabrowsky, Mitglied des Bereichsvorstand Bosch Automotive Electronics; Helmut Lepple, Abteilungsleiter Facility Management Energie- und Mediensysteme Bosch Reutlingen; Michael Stiewe, Leitender Sicherheitsingenieur und Umweltschutzbeauftragter, Bosch Reutlingen.
Von links nach rechts: Franz Untersteller, Umweltminister Baden-Württemberg; Jens-Knut Fabrowsky, Mitglied des Bereichsvorstand Bosch Automotive Electronics; Helmut Lepple, Abteilungsleiter Facility Management Energie- und Mediensysteme Bosch Reutlingen; Michael Stiewe, Leitender Sicherheitsingenieur und Umweltschutzbeauftragter, Bosch Reutlingen.

Die Robert Bosch GmbH hat für ihren Standort Reutlingen den Umweltpreis für Unternehmen 2012 des Landes Baden-Württemberg erhalten. Der Standort überzeugt nicht nur mit einem ausgeklügelten Energiekonzept sondern auch durch die Nutzung von Elektrofahrzeugen.

Bosch erhielt den Jury-Preis in der Kategorie „Energieexzellenz“ als Unternehmen, das in „besonders vorbildlichem Umfang regenerative Energie gewinnt, Energie spart und zur Steigerung der Energieeffizienz im Unternehmen Lösungen entwickelt hat“, so der Umweltminister des Landes Baden-Württemberg, Franz Untersteller.verliehen.

Der Standort Reutlingen setzt auf ein smartes Energiekonzept: Die Abwärme aus Produktionsprozessen wird umfassend genutzt, Wasser zurückgewonnen und Kühlwasser- und Heizsysteme gekoppelt. Das reduziert den Verbrauch fossiler Brennstoffe und spart Strom für die Rückkühlung. Weitere Teile des Energiekonzepts sind ein Blockheizkraftwerk (BHKW), Wärmepumpen, Rauchgaswärmetauscher sowie eine Solarthermie- und eine Photovoltaik-Anlage. Zusammen mit den effizienten Produktionsverfahren und der modernen Anlagentechnik spart Bosch am Standort Reutlingen jährlich rund 10.000 Tonnen CO2 ein. Der Wärmebedarf der modernen Chipfabrik wird zu 90 Prozent regenerativ durch Abwärmenutzung statt mit fossilen Brennstoffen erzeugt.

Darüber hinaus nutzt die Standortverwaltung mehrere Elektrofahrzeuge. An den Ladestationen auf dem Standortgelände können in Kürze auch alle Mitarbeiter ihre Elektroautos oder eBikes aufladen.