Elektromobilität BASt-Forschungsprojekt ermittelt Änderungsbedarf bei der Hauptuntersuchung

5.000 Fahrzeuge sollen bis Januar 2013 im Rahmen eines von der BASt initiierten Elektromobiliäts-Forschungsprojektes geprüft werden. Ergebnis des Feldversuchs soll ein Vorschlag zur Weiterentwicklung des Prüfkatalogs für Fahrzeuge mit batterieelektrischem oder Hybridantrieb sein, insbesondere mit Blick auf die Hochvoltkomponenten.

Die beteiligten Fahrzeuge müssen mindestens zwei Jahre alt sein oder 25.000 Kilometer gelaufen sein. Besonderes Beispiel: der Citroën Saxo, ein 15 Jahre altes Elektroauto mit über 90.000 km. „Ein solches Fahrzeug ist für unser Forschungsprojekt Gold wert“, freut sich Friedemann Braus, der im Dekra Competence Center Elektromobilität arbeitet.

Ziel dieses Projektes ist es, herauszufinden, wie die Prüfvorschriften bei der Hauptuntersuchung speziell für Elektro- und Hybridfahrzeuge angepasst werden müssen. Nur so wird es bei der Hauptuntersuchung aussagekräftige Erkenntnisse zu besonderen Mängelschwerpunkten oder Verschleißproblemen geben. „Bei einem 15 Jahre alten Fahrzeug mit einer Laufleistung über 90.000 Kilometer können wir natürlich besonders gut sehen, was mit den elektrischen Systemen im Verlauf der Lebensdauer passiert“, betont Baus.

Für das Forschungsprojekt sucht Dekra weitere Fahrer von Elektro- und Hybridfahrzeugen zur Teilnahme.