Simulation Simulator für Assistenzsysteme

Der neue "Simulator Assistenzsysteme" (SAS) von MBtech.

Auf der Automotive Testing Expo 2010 in Stuttgart stellt MBtech einen neuartigen "Simulator Assisstenzsysteme" (SAS) vor, den der Engineering-Spezialist für Daimler entwickelt hat.

Hinter dem Steuer einer umgebauten Mercedes-Benz S-Klasse lassen sich die Vorteile und Funktionsweise von aktiven Fahrerassistenzsystemen simulieren. Zu den Assistenzsystemen die sich in "Probefahrten" simulieren lassen gehören der Abstandsregeltempomat "Distronic Plus" mit den kollisionsvermeidenden Funktionen "Bremsassistent Plus" und "Pre-Safe-Bremse", der aktive Spurhalte-Assistent, der aktive Totwinkel-Assistent sowie der Geschwindigkeits-Limit-Assistent, aber auch - in entsprechenden Nachtszenarien - der adaptive Fernlicht-Assistent oder die Müdigkeitserkennung "Attention Assist".

Elf leistungsstarke Rechner sorgen in Verbindung mit zahlreichen weiteren Lösungen dafür, dass die virtuelle Fahrt auf Autobahnen, Landstrassen oder Prüfgeländen, bei Tag oder Nacht, so wirklichkeitsnah wie möglich ausfällt. So erfolgt die hoch auflösende Bildsimulation über sieben Kanäle: drei Monitore befinden sich vor dem Fahrzeug, drei in den Außen- und Innenspiegeln; durch einen zusätzlichen Bildschirm kann auch das "Publikum" die Testfahrt aus der Vogelperspektive mitverfolgen.

Für die Simulation in dem für Daimler realisierten Demonstrationssystem haben die MBtech-Ingenieure die Lenksäule durch einen Elektromotor ersetzt, den kompletten Antriebsstrang inklusive Kraftstofftank entfernt sowie das vorhandene Hydrauliksystem des Serienfahrwerks modifiziert, um die Nick- und Wankbewegungen der Karosserie während der virtuellen Testfahrt wirklichkeitsgetreu nachzuahmen.