Serien-Code-Generierung mit TargetLink 3.1

Serien-Code-Generierung mit TargetLink 3.1 von dSpace.

Die neue Version 3.1 des Serien-Code-Generators TargetLink hat dSpace im Bereich der Code-Generator-Kernfunktionen, der AUTOSAR-Unterstützung, der Benutzerfreundlichkeit und der Matlab/Simulink-Integration erweitert.

Mit Hilfe dieser Erweiterungen werden der modellbasierte Entwurf, die automatische Code-Generierung und modellbasierte Tests leistungsfähiger. Auch für die neue Version 3.1 erfolgt eine Zertifizierung gemäß IEC 61508 und ISO 26262 für Anwendungen in sicherheitsrelevanten elektronischen Systemen.

Mit TargetLink 3.1 will dSpace dem Anwender neue Möglichkeiten im Bereich der Software-Integration und des Software-Integrationstests bieten. Da Serien-Code unabhängig von Modellen sich nun direkt aus dem Data Dictionary von dSpace heraus generieren lässt, lassen sich Teilfunktionen prozesssicher zusammenführen und testen. Zudem hat der Automobilzulieferer die Unterstützung für Varianten in TargetLink weiter ausgebaut: So ist es mit TargetLink 3.1 möglich, vektorisierten Code mit variablen Vektorbreiten zu erzeugen. Hierdurch lässt sich die Wiederverwendung von Code vereinfachen sowie der Aufwand für Code-Reviews bzw. Tests reduzieren.

Besonderes Augenmerk legten die Entwickler von dSpace auf dem Ausbau der AUTOSAR-Unterstützung. Der Übergang von konventionellen zu AUTOSAR-konformen Serienprojekten wird dem Anwender nun erleichtert. Ein AUTOSAR-Blockset-Redesign sorgt für nahtlose Integration in die Matlab/Simulink-Welt, eine einfache Migration nach AUTOSAR und die Möglichkeit, konventionellen wie auch AUTOSAR-konformem Code aus demselben Modell zu generieren. Außerdem werden zahlreiche weitere AUTOSAR-Funktionen unterstützt, wobei das Zusammenspiel mit Architektur-Werkzeugen wie SystemDesk optimiert wurde.

Neben der optimierten Benutzerfreundlichkeit vereinfacht TargetLink 3.1 auch die Nachverfolgung von Anforderungen bis hin zum generierten Code und zur automatischen Dokumentation. Für den mit sicherheitsrelevanten Projekten befassten Anwender wird damit das prozesskonforme Arbeiten entsprechend IEC 61508 oder ISO 26262 vereinfacht.