Automome Fahrzeuge schneller entwickeln Sensorsimulation testet Sensorsysteme in vielfältigen Szenarien

dSpace bietet Entwicklern eine Simulationsumgebung an, mit der Sensorsysteme wie Lidar einfach in Hardware-in-the-Loop-Verfahren oder virtuell in Model-  oder Software-in-the-Loop-Simulationenauch Cloud-basiert abgesichert werden können.
dSpace bietet Entwicklern eine Simulationsumgebung an, mit der Sensorsysteme wie Lidar einfach in Hardware-in-the-Loop-Verfahren oder virtuell in Model- oder Software-in-the-Loop-Simulationenauch Cloud-basiert abgesichert werden können.

Autonome Fahrzeuge müssen ihre Passagiere in jeder Umgebung sicher ans Ziel bringen. Grundvoraussetzung: Die Sensorik der Fahrzeuge muss die Umwelt korrekt erkennen. Deshalb kommt der Validierung von Kamera-, Lidar- und Radarsensoren entlang des gesamten Entwicklungsprozesses große Bedeutung zu.

Für die Validierung von Kamera-, Lidar- und Radarsensoren entlang des gesamten Entwicklungsprozesses bietet dSpace Entwicklern eine Simulationsumgebung an, mit der Sensorsysteme einfach in Hardware-in-the-Loop (HiL)-Verfahren oder virtuell in Model- (MiL) oder Software-in-the-Loop-Simulationen (SiL) auch Cloud-basiert abgesichert werden können.

Die dSpace Sensorsimulation bietet über Bibliothek-Menüs Modelle für die Sensorumgebung an. Mit ihnen lassen sich virtuelle 3D-Welten erzeugen, in die reale Objekte wie Verkehrsteilnehmer, Verkehrszeichen oder Randbebauung in die Umgebung des selbstfahrenden Fahrzeugs eingefügt werden. Über die Menüs können die Nutzer auch auf eine Materialdatenbank zugreifen, die bereits mehr als 1.300 Objekte und 170 vordefinierte Materialien enthält und die von den Nutzern weiter vervollständigt werden kann. Zudem liefert die Software Sensormodelle für Radar, Lidar und Kameras und bietet für den Test von Perzeptions-, Fusions- oder Applikationslogiken geeignete Modelle an. 

Die Entwicklung von Funktionen für das autonome Fahren ist nicht zuletzt deshalb komplex, weil Hardware-Komponenten wie Sensoren unterschiedlicher Hersteller, die Steuergeräte und die Fahralgorithmen perfekt aufeinander abgestimmt werden müssen. Die Simulationsumgebung erlaubt die einfache und flexible Einbindung kundenspezifischer Sensor-Frontends. Dadurch erhöht sich der Realitätsgrad, und die Sensorik kann individuell auf den einzelnen Anwendungsfall abgestimmt werden.

Software unterstützt SiL- und HiL-Simulation

Sensorsimulation unterstützt die Wiederverwendung von Modellen und Testszenarien auf verschiedenen Plattformen. Tests, die auf dem PC des Entwicklers erstellt und verwendet werden, lassen sich auf einem HiL- oder SiL-Simulator oder in der Cloud durchführen. Das ermöglicht eine einfache Skalierung, so dass Entwickler in kurzer Zeit viele Tests durchführen können.

Sensorsimulation läuft auf performanten PC-Hardware-Plattformen. Für maximale Performance bietet das Unternehmen den Sensor Simulation PC an, der mit einer leistungsstarken Grafikprozessoreinheit (GPU) ausgestattet ist, auf der die komplexen, hochgenauen Sensormodelle ausgeführt werden.