Autonomous Vehicle Computing Consortium Real-Time Innovations tritt dem AVCC bei

Real-Time Innovation denkt in Plattformen und kann verschiedene Einzelsysteme im Auto verbinden.
Real-Time Innovation kann verschiedene Einzelsysteme im Auto über einen DDS-Konnektivitätsstandard verbinden.

Im Autonomous Vehicle Computing Consortium (AVCC) arbeiten OEMs, Tier1-Lieferanten und Halbleiterunternehmen zusammen, um die Entwicklung sicherer und erschwinglicher autonomer Fahrzeuge in großem Maßstab voranzutreiben. Der Konnektivitätsdienstleister Real-Time Innovations (RTI) ist neues Mitglied.

Automobilhersteller, Zulieferer sowie Software- und Halbleiterfirmen arbeiten im AVCC an der Definition einer Architektur für hochautonome Fahrzeuge. Unter anderem wollen Bosch, Arm, Toyota, Continental und Xilinx die Entwicklung und Produktion autonomer Fahrzeuge beschleunigen. Wie Real-Time Innovations in einer Pressemitteilung bekannt gab, ist das amerikanische Unternehmen dem AVCC beigetreten.

Das hohe Maß an technologischer Innovation, das für die Entwicklung hochautonomer Fahrzeuge benötigt wird, erfordert eine Kooperation der gesamten Branche. Mitte des Jahres 2019 schlossen sich daher mehrere namhafte Unternehmen im AVCC zusammen, um die Herausforderungen beim Einsatz sicherer selbstfahrender Fahrzeuge zu lösen. Ziel ist eine gemeinsamen Architektur, auf der Systeme autonomer Fahrzeuge unabhängig von Hersteller, ausgewählter Hardware und Software basieren können.

Der AVCC möchte eine Referenzarchitektur und -plattform für autonome Fahrzeuge zu definieren, um die höchstmögliche Performance innerhalb der Leistungs-, Wärme- und Größenbeschränkungen eines Fahrzeugs zu erreichen. Die Referenzplattform soll vor allem dazu dienen, heutige Prototypen schnell zu skalieren und in die Massenproduktion zu begleiten. Die Organisation will auch die Anforderungen an Software-APIs für jeden Baustein eines autonomen Systems festlegen.

»Das AVCC freut sich, RTI im Konsortium zu begrüßen. Wir schätzen die Expertise von RTI im Bereich der autonomen Fahrzeuge und freuen uns auf die technische Mithilfe von RTI in den Arbeitsgruppen und bei den gesamten AVCC-Aktivitäten«,

erklärt Massimo Osella von General Motors als Vorsitzender des AVCC.

Durch seine Zusammenarbeit mit über 50 Firmen in der Entwicklung autonomer Systeme, einschließlich Aptiv, Baidu und Xpeng Motors, bringt RTI umfangreiches Know-how im Bereich der autonomen Fahrzeuge mit. RTI stellt etwa seine datenzentrierte Konnektivitätssoftware »Connext DDS« zur Verfügung, welche auf dem bewährten Software-Konnektivitätsstandard Data Distribution Service (DDS) basiert. Nach Angaben von RTI ist Connext Drive das derzeit erste Software-Framework, welches mehrere Fahrzeugspezifikationen integrieren kann. Mit den AVCC-Mitgliedern will RTI an Schnittstellenstandards, Echtzeitkommunikation und einer Systemarchitektur der nächsten Generation arbeiten und so den Stand der Technik im Fahrzeugdesign vorantreiben.