Release 3.7 von SymTA/S und TraceAnalyzer Neue Ethernet- und Multicore-Features

Timing-Tool SymTA/S in der Version 3.7.
Timing-Tool SymTA/S in der Version 3.7.

Symtavision hat die Version 3.7 seines Timing-Tools SymTA/S freigegeben. Mit der neuen Version sollen das Timing-Design und die Verifikation von Ethernet- und Multicore-Systemen im Automotive-Bereich optimiert und deutlich besser als bisher unterstützt werden.

Zu den neuen Features im Bereich Ethernet-Timing-Design und -Verifikation zählen sowohl Modellierung und Analyse dynamischer Datenketten und datenabhängiger, dynamischer Ethernet-Frame-Paketierung als auch eine im Vergleich zu früheren Versionen erheblich schnellere System-Distribution-Analyse. Außerdem bietet SymTA/S 3.7 eine Reihe neuer Modellierungs- und Timing-Analyse-Features wie Gantt-Filter, APIs und verbesserten Import für AUTOSAR 4.x Multicore. Gleichzeitig gibt Symtavision die Version TraceAnalyzer 3.7 frei, die vollständig in SymTA/S 3.7 integriert ist.

Um der im Automotive-Umfeld immer wichtiger werdenden Implementierung von Ethernet-Netzwerken Rechnung zu tragen, legt Symtavision den Fokus von SymTA/S 3.7 auf eine höhere Leistungsfähigkeit im Bereich der Ethernet-Timing-Analyse. Mit SymTA/S 3.7 können nun dynamische Datenketten mit der datenabhängigen Ausführung von ECU-Tasks und Frame-Übertragung auf Ethernet und CAN modelliert und analysiert und damit eine detaillierte Analyse der Gateways zwischen den Netzwerken ermöglicht werden. Durch die Modellierung und Analyse einer datenabhängigen Frame-Paketierung lassen sich Ethernet-Frames je nach Verfügbarkeit von PDU-Daten (Protocol-Data-Unit) dynamisch zusammensetzen.

Die Modellierung von Activation Chaining wird durch die Zusammenführung von Ethernet-Trigger- und Trigger-Elementen in eine einzige Trigger-Funktion einfacher. Die optimierte Performanz der Ethernet-System-Distribution-Analyse in SymTA/S 3.7 macht die Analyse von Ethernet-Systemen bis zu zweimal schneller als mit der vorherigen Version. Die gesamte Ethernet-Timing-Analyse-Funktion von SymTA/S lässt sich mit Analysen für CAN, FlexRay und AUTOSAR-basierte ECUs kombinieren. So kann nicht nur eine Ende-zu-Ende-Timing-Analyse für verteilte Funktionen über Ethernet durchgeführt, sondern auch die Verbindung von Ethernet-Netzwerken zu klassischen Netzwerken wie CAN und FlexRay über Gateways (AUTOSAR/OSEK) hergestellt werden.

SymTA/S 3.7 unterstützt eine große Bandbreite an ECU-Kommunikationsmustern, darunter zeitgetriggerte Kommunikation, eventgetriggerte Kommunikation und, als neue Funktion, Polling-Kommunikation (bedingte Ausführung) sowie -Software-Aktivierung. SymTA/S-User können damit sowohl Gateway-ECUs als auch partitionierte Software auf Multicore-ECUs präzise analysieren. Die neuen Modellierungs- und Analyse-Optionen werden durch entsprechende Visualisierungen wie Timing-Diagramm-Ansichten für Subsysteme und Softwarekomponenten sowie einer klaren Darstellung von individuellen Daten- bzw. Signal-Flüssen ergänzt. Der Multicore-Support wurde ebenfalls weiter entwickelt und bietet nun auch einen Import für AUTOSAR 4.0 Multicore. Anwender von SymTA/S 3.7 sind damit in der Lage, Timing-Analyse einfach in ihre Multicore-Design-Flows einzubetten.