ETAS Neue Ascet-Version in Eclipse

Neue Version: ETAS ASCET v7
Neue Version: ETAS ASCET v7

ETAS bringt mit Ascet V7 eine neue Version auf den Markt, die auf Eclipse basiert, der quelloffenen Plattform zur Software-Entwicklung.

Werkzeugketten im Automotive-Bereich bestehen aus einer großen Anzahl von Einzel-Tools. Diese Tools müssen aufeinander abgestimmt werden, was die Hersteller der einzelnen Tools sowie die Verantwortlichen und Benutzer der Werkzeugkette vor eine große Herausforderung stellt.

Automobilhersteller, Zulieferer und Dienstleister nutzen diese Tools gemeinsam. Ein erheblicher zeitlicher und finanzieller Aufwand entsteht durch die projektbezogene Anpassung der Tool-Landschaft. Daneben sind OEMs und Tier 1s zwei weiteren großen Herausforderungen ausgesetzt. Zum einen dem steigenden Kundendruck, Entwicklungszyklen für neue Funktionen zu verkürzen. Zum anderen erwarten Kunden, dass Aktualisierungen neuer Funktionen, die zum überwiegenden Teil über Software realisiert werden, auch für Funktionen in ihrem Fahrzeug eingesetzt werden – analog zu mobilen Geräten.

Darüber hinaus ist eine standardisierte und weitgehend automatisierte Werkzeugkette gefragt, die „Reibungsverluste“ minimiert und die bei sicherheitskritischen Funktionen die notwendige Zertifizierung gemäß ISO26262 oder IEC 61508 erleichtert. An dieser Stelle setzt ETAS mit einer durchgängigen und automatisierten Lösung an. Das Stuttgarter Unternehmen bringt mit Ascet V7 eine neue Version auf den Markt, die auf Eclipse basiert.

Von der Idee zum Code

Eine durchgängige Werkzeugkette fördert eine effiziente und transparente Zusammenarbeit, wenn Entwickler in unterschiedlichen Abteilungen, Unternehmen oder Ländern arbeiten. Sie unterstützt sowohl im Rahmen der Entwicklung neuer als auch bei der Erweiterung existierender Funktionen das ideale Zusammenspiel unterschiedlicher Experten.

Die Entwicklung beginnt oft beim Funktionsentwickler, der anhand physikalischer Formeln und Tools wie ETAS Ascet-Equations oder ETAS Ascet-Designer das zu entwickelnde System beschreibt. Zur Überprüfung sollte das resultierende Modell jederzeit simuliert werden können. Je nach gewünschter Testtiefe werden Tools wie ETAS Isolar-Eve (PC-basierte Tests) oder ETAS Intecrio (Rapid Prototyping) verwendet. Beim nächsten Schritt, der Erstellung von Steuergeräte-Code, nehmen ETAS Ascet-Coder und ETAS Isolar-A (für AUTOSAR ECUs) dem Software-Entwickler viele arbeitsintensive Aufgaben ab, wie die automatische Erzeugung von sicherem C-Code.

Für umfangreiche Tests sowie für die Kalibrierung der Funktion im Steuergerät können die ETAS Inca-Produkte zum Einsatz kommen.

Zusätzlich zu der eigentlichen Tätigkeit der Funktionsentwicklung müssen weitere Aufgaben, wie Testen, Visualisieren, Simulieren, Entwickeln von Testumgebungen, Dokumentieren, Verwalten von Versionen, Zertifizieren oder Berichtswesen erfüllt werden. Auch hierfür hat ETAS Werkzeuge im Portfolio, die sich leicht in die Kunden-Toolkette integrieren lassen, beispielsweise ETAS eHandbook zur Dokumentation oder ETAS Labcar zum Testen und Validieren.