Vector Informatik Multisensor-Applikationen effizient entwickeln

vADASdeveloper 2.0 bietet eine an jeden Anwendungsfall anpassbare Visualisierung, sowohl für Szenarien mit dynamischen als auch statischen Objekten.
vADASdeveloper 2.0 bietet eine an jeden Anwendungsfall anpassbare Visualisierung, sowohl für Szenarien mit dynamischen als auch statischen Objekten.

Bei der Entwicklung von Algorithmen für Fahrerassistenzsysteme und das automatisierte Fahren soll die neue Version 2.0 von vADASdeveloper weitreichende Unterstützung bieten, etwa in Form einer Multisensor-Datenaufzeichnung oder einer schnellen Visualisierung der Ergebnisse.

Vectors vADASdeveloper kombiniert in der neuen Version 2.0 die signalorientierte Automotive-Messtechnik mit der objektorientierten Datenfusions-Entwicklung. Der Zugriff auf Netzwerksignale von CAN, LIN, FlexRay und Ethernet/BroadR-Reach erfolgt nun durchgängig über die Vector Bus-Interfaces. Hierbei können Eingangsdatenobjekte für die Datenfusion aus Einzelsignalen komfortabel grafisch konfiguriert werden.

Auf die notwendigen steuergeräteinternen Informationen greift der Anwender ab sofort mittels XCP-Protokoll sowie der VX1000 Mess- und Kalibrierhardware zu. Mithilfe von XCP-1.3-Mechanismen und der Vector Hardware-Synchronisation sind hochpräzise Zeitstempel für die Eingangssignale realisierbar. Als weitere Neuerung ist die Wiedergabe von Messdaten im MDF-Format sowie Videos im AVI-Format möglich. Dadurch nutzt der ADAS-Entwickler die in CANape oder anderen Messwerkzeugen aufgezeichneten Fahrversuchsdaten nun auch zur Algorithmus-Entwicklung.

Typische Sensoren wie Kameras, Radar, LiDAR etc. sollen sich einfach einbinden und ebenfalls grafisch verknüpfen lassen. Alle Sensordaten sowie die Ergebnisse der Algorithmen stellt vADASdeveloper dar, sowohl aus der Vogelperspektive als auch als Objektüberlagerung im Referenz-Videobild. Zusätzliche individuell angepasste Visualisierungen fügt der Anwender mittels WinForms oder WPF selbst hinzu.

Für die Entwicklung des Umfeldmodells steht über die Partnerschaft mit der Firma Baselabs die Softwarebibliothek Create zur Verfügung, die durch ihre vorimplementierten Datenfusionsalgorithmen sowie System- und Sensormodelle den Arbeitsablauf hin zum funktionsfähigen Prototypen erleichtern soll. Bereits vorhandene Simulink-Modelle, beispielsweise für Fahrfunktionen, können über einen mitgelieferten DLL- /C# -Wrapper-Generator direkt innerhalb der vADASdeveloper-Applikation ausgeführt werden.