Vector Informatik Modellbasierte Kabelbaumentwicklung mit Preevision

Das in der Version 7.5 zur Verfügung stehende Tool Preevision von Vector Informatik unterstützt beispielsweise die Kabelbaumentwicklung.
Das in der Version 7.5 zur Verfügung stehende Tool Preevision von Vector Informatik unterstützt beispielsweise die Kabelbaumentwicklung.

Der Kabelbaum als die teuerste und schwerste Komponente einer E/E-Architektur im Fahrzeug lässt sich mit dem Entwicklungswerkzeug Preevision von Vector Informatik vollständig modellieren.

Preevision beschreibt die Komplexität aktueller Verkabelungssysteme mit Diagrammen, berücksichtigt Details und macht die Gesamtstruktur dennoch einfach erfassbar. Um die besten Verbindungen für kostengünstige, serienreife Kabelbaum-Designs zu finden, erleichtern zahlreiche Modellierungsfunktionen das Entwickeln und Vergleichen von Alternativen.

Der Vorteil der modellbasierten Vector-Lösung ist ihre Durchgängigkeit: Vom ersten Entwurf bis zum Fertigungsauftrag wird mit dem gleichen Werkzeug gearbeitet und auf konsistente und miteinander verknüpfte Modelldaten zurückgegriffen. Jede Änderung in der Elektrik-/Elektronik-Architektur des Fahrzeugs wirkt sich direkt auf das Design des Kabelbaums aus – und umgekehrt.

Der Funktionsumfang bietet Kabelbaumentwicklern mehrere Modellierungsebenen, Tabellen mit Editoren für Stromlaufpläne und Leitungssatzdiagramme sowie Spezialfunktionen wie eine automatisierte Stromberechnung. Die in der Realität vielfach verästelten, teilweise kilometerlangen Strukturen für Kommunikation und Stromversorgung lassen sich damit umfassend beschreiben. Auf dem Weg zu einem kostenoptimierten, serienreifen Kabelbaum-Design kann das Werkzeug auf Wunsch Kabellängen, Gewicht und Kosten im Voraus berechnen – das Bewerten alternativer Konstruktionen wird so enorm vereinfacht.

Das Modellieren der Kabelbaum-Komponenten und ihrer Vernetzung erfolgt mit allen physikalischen Details: Preevision bildet die benötigten Stecker, Kabel, Einzelleitungen, Leitungssatztrennstellen und Spleiße ab und „verlegt“ sie sogar an den Einbauorten innerhalb der Fahrzeuggeometrie. Automatisierungen wie ein Leitungssatz-Router und eine Massestellenoptimierung helfen dem Entwickler, die optimalen Verlegungswege zu finden – das Potenzial für Kostenersparnisse kann so vollständig erschlossen werden.

Das im Werkzeug integrierte Änderungsmanagement sorgt für nachvollziehbare Entwicklungsschritte, auch wenn standortübergreifend in verteilten Teams gearbeitet wird. Für die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Zulieferer nutzt das Tool das Kabelbaumliste-Format (KBL) des VDA für Geometriedaten und gibt detaillierte Leitungssatzdiagramme mit Steckerpositionen und Pin-Belegungen aus.