dSpace Mehrere Radarziele gleichzeitig simulieren

Mit der auf Software basierenden Funktionserweiterung der Radartestsystem der ARTS 9030-Familie von dSpace können bis zu vier Objekte unabhängig voneinander simuliert werden.
Mit der auf Software basierenden Funktionserweiterung der Radartestsystem der DARTS 9030-Familie von dSpace können bis zu vier Objekte unabhängig voneinander simuliert werden.

Bislang konnten Tester auch bei mehrzielfähigen Radarsensoren nur eine Radarzielerfassung simulieren. Mit einem Software-Upgrade macht dSpace seine Radarsensortestsysteme mehrzielfähig.

Der Paderborner Anbieter von Entwicklungs-, Simulations- und Testsystemen für die Automobilelektronik dSpace hat zwei Lösungen für den Test automobiler Radarsensoren, das DARTS 9030-M und das DARTS 9030-MS, mehrzielfähig gemacht. Damit können nun mit nur einem Gerät mehrere unabhängige Radarechos gleichzeitig simuliert werden. Die Mehrzielfähigkeit wird Anwendern auch für bestehende Systeme per Software-Upgrade zur Verfügung gestellt.
Mit der auf Software basierenden Funktionserweiterung können bis zu vier Objekte unabhängig voneinander simuliert werden. Dabei ist jedes Echo mit einer eigenen Distanz, Geschwindigkeit und Amplitude (RCS) frei parametrierbar. Die Signalqualität der simulierten Ziele sowie Genauigkeit und Reproduzierbarkeit werden durch die gleichzeitige Simulation mehrerer Ziele nicht beeinträchtigt.
Anwender entscheiden je nach Bedarf, ob sie eine erweiterte Software-Lizenz für die Simulation von zwei, drei oder vier Ziele erwerben. »Durch unser Konzept, neue Funktionen über intelligente Software bereitzustellen, wird die bestehende Lösung immer besser und zukunftsfähig«, erklärt Dr. Andreas Himmler, Senior Product Manager für automotive Radarsysteme bei dSpace.
Das Paderborner Unternehmen hat sein Portfolio erst im letzten Jahr durch eine enge Partnerschaft mit den Radarspezialisten miro·sys und ITS erweitert. Die dSpace Automotive Radar Test Systems (DARTS) umfassen Lösungen für die komplette Wertschöpfungskette vom Sensortest bei Chip-Herstellern über Hardware-in-the-Loop-Absicherungen (HIL) bis zum Band-Ende-Test beim Automobilhersteller. Auch in der Homologation und im Aftermarket werden DARTS-Lösungen eingesetzt.

Modularer HF-Test

Das System DARTS 9030-M ist eine modulare Hochfrequenztestlösung für automobile Radarsensoren und ermöglicht die Validierung von radarbasierten Automotive-Anwendungen in vielen Bereichen –vom Chip-Design über die Sensorentwicklung bis hin zum Test von Fahrerassistenzsystemen und autonomen Fahrzeuge. Das System erlaubt einfach durchführbare, realistische Over-the-Air-Tests (OTA). Dazu simuliert es Radarechos von Objekten im Straßenverkehr mit parametrierbaren Abständen, Geschwindigkeiten und Größen.
Die Produktfamilie der dSpace Automotive Radar Test Systems besteht aus maßgeschneiderten Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungsfällen. Von kompakten Systemen für den Labortisch bis zu Prüfständen, die im Closed-Loop-Betrieb zusammen mit weiteren Simulatoren und einer Testautomatisierung einsetzbar sind. Die Systeme sind modular, skalierbar und durch Software voll konfigurierbar. Das Unternehmen hat nun zwei Lösungen für den Test automobiler Radarsensoren mehrzielfähig gemacht. Damit können nun mit nur einem Gerät mehrere unabhängige Radarechos gleichzeitig simuliert werden.