Spirent Communications Interferenz-Tests für Automotive Ethernet

Das AING-5000 ist vorkonfiguriert mit einem Set an echten Störevents
Das AING-5000 ist vorkonfiguriert mit einem Set an echten Störevents

Spirent, Spezialist für Verifikationssysteme im Connected-Car-Umfeld, hat eine neue Lösung vorgestellt, um Zeit und Kosten bei der Entwicklung von Automotiven-Ethernet-Systemen zu sparen.

Automobile werden zunehmend mit Ethernet-Systemen ausgestattet, um Fahrerassistenzsysteme (ADAS), Vehicle-to-X- (V2X) Kommunikation, Infotainment und andere Funktionen bereitzustellen. Die Hersteller müssen dabei sicherstellen, dass diese Netzwerke nicht durch elektromagnetische Interferenzen beeinträchtigt werden, die normalerweise in Fahrzeugen zu verzeichnen sind.

Das Spirent AING-5000 soll die Zeit für die Entwicklung von Systemen reduzieren, die gegenüber Interferenzen widerstandsfähig sind, indem eine Vielzahl von echten Störkonditionen geschaffen werden, die Entwickler nutzen können, um ihre Designs zu optimieren. Das AING-5000 kreiert dazu kontinuierliche Hintergrundstörungen, elektromechanische Schaltimpulse und andere Radio-Frequenz-Interferenzen (RFI). Diese Störbedingungen und -typen sind im Fahrzeug problematisch, und das Testen der Steuergeräte (ECUs) gegen diese echten Bedingungen ist für die Entwicklung der Systeme eine Notwendigkeit geworden. Es kann zudem kosten- und zeitaufwändig werden, wenn ein physikalischer Kompatibilitätsraum (EMC) das einzig zur Verfügung stehende Werkzeug ist.

Das AING-5000 ist vorkonfiguriert mit einem Set an echten Störevents, die speziell für das Testen von BroadR-Reach-Ethernet entwickelt wurden. Diese können durch den Anwender angepasst werden, um besondere Interferenzsignale zu schaffen. Die Lösung offeriert zudem eine Unit mit hoher Impedanz für die Einführung von Störungen in die Zwei-Draht-Verkabelung.