Inbetriebnahme ab 2020 IAV plant neues EMV-Testzentrum bei Stuttgart

Mit dem neuen Testzentrum will IAV den kompletten EMV-Entwicklungsprozess, angefangen beim Lastenheft über die Unterstützung bei der EMV-optimierten Hardwareentwicklung bis zur Integration ins Gesamtfahrzeug mit anschließender Freigabeempfehlung in-house und aus einer Hand anbieten.
Mit dem neuen Testzentrum will IAV den kompletten EMV-Entwicklungsprozess, angefangen beim Lastenheft über die Unterstützung bei der EMV-optimierten Hardwareentwicklung bis zur Integration ins Gesamtfahrzeug mit anschließender Freigabeempfehlung in-house und aus einer Hand anbieten.

Die Zahl elektronischer Bauteile in Fahrzeugen steigt rasant, und damit auch der Bedarf an Testkapazitäten zur Überprüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit. IAV reagiert auf die Nachfrage aus der Automobilindustrie mit dem Bau eines eigenen EMV-Testzentrums in Heimsheim.

Elektromobilität, Fahrzeugvernetzung und immer leistungsfähigere Assistenzsysteme auf dem Weg zum automatisierten Fahren: Die Zahl elektronischer Bauteile in Fahrzeugen wächst stetig und damit letztendlich der Bedarf an Testkapazitäten zur Überprüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV). Mit dem geplanten Testzentrum reagiert IAV auf die trotz Corona-Pandemie ungebrochene Nachfrage aus der Automobilindustrie nach EMV-Mess- und Prüfkapazitäten. Der Baubeginn des EMV-Testzentrums ist für den Spätherbst dieses Jahres geplant. Die Inbetriebnahme soll zu Beginn des Jahres 2022 erfolgen.

Das Herzstück des neuen Testzentrums ist ein EMV-Prüflabor mit einem elektromagnetisch-emissionsfreien Rollenprüfstand für Fahrzeuge. Auf der Rolle lassen sich während des Testvorgangs alle prüfrelevanten Fahrmodi wie Beschleunigen, Bremsen oder Rekuperieren abbilden. Ergänzt wird dieses Labor durch eine EMV-Komponentenprüfeinrichtung, in der Komponenten vom Parksensor bis zur kompletten Fahrzeug-Hochvoltbatterie vermessen werden können.