Digitaler Ladungsverstärker Für Piezo-Sensoren mit integrierter Ethernet-Schnittstelle

Der Ladungsverstärker CMD600 von HBM.

Mit dem CMD600 bringt Hottinger Baldwin Messtechnik (HBM) einen digitalen Ladungsverstärker auf den Markt, der das Signal eines angeschlossenen Sensors erfasst und als analoges Spannungssignal (±10 V) bis zu einer Bandbreite von 30 kHz oder in digitaler Form über Ethernet als Messwert-Streaming beispielsweise Motorprüfständen zur Verfügung stellt.

Der CMD600 ist kompakt, robust und störsicher und eignet sich damit für Anwendungen in Prüfständen für Motoren oder Getriebe sowie in der Forschung und Entwicklung. Mit dem Ladungsverstärker lassen sich alle üblichen piezoelektrischen Sensoren betreiben. Die Empfindlichkeit und der Messbereich können dabei ohne Genauigkeitsverlust in einem Bereich von 1:10.000 per Software eingestellt werden.

Zudem ist die Integration einfach gestaltet: Die im Lieferumfang enthaltene Software "CMD-Assistent" ermöglicht dem Anwender ein schnelles und einfaches Konfigurieren des Verstärkers über die integrierte Ethernet-Schnittstelle. Zudem verfügt sie über eine laut HBM weltweit neuartige "SensorTeach"-Funktion, bei welcher der Messbereich einmal durchfahren wird und sich danach der Verstärker automatisch auf die ermittelten minimalen und maximalen Werte einskaliert. Ein in die Software integriertes Service-Werkzeug ("Linienschreiber") ermöglicht außerdem die Anzeige und Aufzeichnung von Messwerten.

Des Weiteren unterstützt der CMD600 das "Transducer Electronic Data Sheet" (TEDS), so dass nachgeschaltete Verstärker die Messketteneinstellungen erkennen und automatisch nutzen können. Der Ladungsverstärker besitzt zwei digitale Ausgänge, die sich beispielsweise für eine schnelle Grenzwertsteuerung oder Spitzenwertüberwachung bis 10 kHz einsetzen lassen.