Richtiges Testen automobiler Steuergeräte-Software Fettnäpfchen vermeiden

Integrierte Testwerkzeuge vermeiden Doppelarbeiten

Ein großes Problem in der tatsächlichen Entwicklung software-intensiver Systeme ist in den Testwerkzeugen zu sehen. Da kein Werkzeug existiert, das alleine alle Testaktivitäten unterstützt, werden für verschiedene Entwicklungs- und Testaufgaben unterschiedliche Werkzeuge eingesetzt. Das Ergebnis ist eine bunte Werkzeuglandschaft, die sich nicht nur zwischen Unternehmen, sondern auch zwischen Projekten eines Unternehmens unterscheidet. Oftmals wachsen Werkzeuglandschaften historisch, Eigenentwicklungen sind dabei keine Seltenheit. Ein durchgehender effektiver Prozess und die Umsetzung des Informationsmodells erfordern jedoch eine integrierte Werkzeuglandschaft, bei der die genutzten Werkzeuge miteinander verknüpft sind. Auf diese Weise werden Brüche des Informationsflusses und auch Mehrarbeiten durch Übergabe und Wiederverwendung der Daten in den verschiedenen Werkzeugen vermieden.

Ein optimaler Testprozess ist das Ziel vieler Bestrebungen, existiert aber häufig nur im Lehrbuch. In der Praxis zeigen sich viele Fallen, welche die Qualität der Testaktivitäten beeinträchtigen. Es wurden die häufigsten Fehlerpotentiale verdeutlicht, die oft nicht in der operativen Durchführung der Testaktivitäten, sondern in übergeordneten Aufgaben liegen, z.B. in der Testplanung und Integration der Werkzeuglandschaft. Eine gründliche Planung, der Ausbau einer passenden Testinfrastruktur und die Umsetzung moderner Testmethoden helfen, die Fettnäpfchen des Testens zu vermeiden. (Frank Riemenschneider)

Links
[1] Website von Automotive Spice: www.automotivespice.com
[2] Website von TPI Automotive: www.tpiautomotive.de
[3] Webiste von CTE XL: www.systematic-testing.com
[4] Website der PikeTec GmbH: www.piketec.com