Symtavision Entwicklungswerkzeug unterstützt Multicore-Prozessoren und AUTOSAR

Die neue Version 2.4 des Entwicklungswerkzeugs SymTA/S von Symtavision liefert Verbesserungen in den Bereich Echtzeitmodellierung, Analyse und Prozessintegration und bietet nun eine erweiterte Unterstützung für Multicore-Prozessoren und AUTOSAR.

Die neue AUTOSAR-XML-Import-Schnittstelle unterstützt die Prozessintegration, indem es den Import und die Optimierung für AUTOSAR-Steuergeräte- und Netzwerk-Konfigurationen ermöglicht. Außerdem steht eine engere Anbindung an AUTOSAR-Systementwurfswerkzeugen, die einen XML-Export unterstützen, zur Verfügung. Mit den Verbesserungen zur Performance-Analyse von Multicore-Prozessoren und der Unterstützung der Partitionierung kann eine ausgeglichene Lastverteilung erreicht werden und so die Software-Architektur für mehrere Rechenkerne optimiert werden.

Durch die Analyse von Verzögerungen, die zwischen Sensoren und Aktoren als Worst-Case- und statistische Typical-Case-Werte auftreten, ermöglichen die neuen Worst-Case-und Distribution-Timing-Analysen auf einfache Weise die Optimierung von Systemen, sowohl für harte als auch weiche Echtzeit.

Die multidimensionale Timing-Analyse zielt auf Scheduler Offsets. Ingenieure können ein System durch Variationen der Task- und Kommunikations-Offsets optimieren und die Auswirkungen auf die Echtzeitleistung analysieren. Die Datenkonsistenzanalyse zielt auf speicherbasierte Kommunikation in präemptiven Echtzeitsystemen und verifiziert, ob eine Variable sich zwischen mehrfachen Lesezugriffen ändern kann.

Die neue Remote-Control-Funktion in SymTA/S 2.4, die einen auf SOAP-basierten Web-Dienst nutzt und eine dediziertes zur Steuerung von SymTA/S enthält, verbessert die Automatisierung und die Integration in übergreifende Toolketten. Auch die Scripting-Eigenschaften sind durch die Integration der Programmiersprache Python und ein API zur Steuerung von SymTA/S erweitert worden.