Debug-Werkzeuge für Infineons AUDO-Max-32-Bit-MCU

pls bietet Debug-Werkzeuge für Infineons AUDO-Max-32-Bit-MCU TC1782.

Auf der embedded world 2010 präsentierte pls mit der modularen Universal Debug Engine (UDE) 2.6, dem Universal Access Device 2 (UAD2) und dem Universal Emulation Configurator (UEC) Werkzeuge für Infineons Tricore-Familie AUDO Max, wie die 32-Bit-MCU TC1782.

Die UDE und das UAD2 von pls unterstützen alle internen Ressourcen und Peripherie-Bausteine der neuen 32-Bit-MCU TC1782 von Infineon. So ist zum Beispiel ein Multicore-Debugging von TriCore und PCP2 innerhalb einer Bedienoberfläche möglich. Die integrierte FLASH-Programmierfunktion der UDE erreicht die maximal mögliche Geschwindigkeit im Gesamtzyklus Löschen-Download-Programmierung-Verifikation.

Als Kommunikationskanal zum Ziel lassen sich mit dem UAD2 die JTAG-Schnittstelle, der Device Access Port (DAP), mit weniger Signalleitungen bei gleicher Übertragungsgeschwindigkeit, oder alternativ auch der CAN-Bus nutzen. Der Anschluss der Geräte an den Host-PC erfolgt über USB 2.0, beim UAD2+ wahlweise auch über IEEE 1394 (FireWire) und 10/100 MBit Ethernet.

Nützlich hierfür sind die vielfältigen Möglichkeiten der grafischen Darstellung von Variablen und ihrer Verknüpfungen zu physikalischen Größen in Echtzeit. Trotz einer minimalen Abtastperiode von 1 ms wird das Systemverhalten kaum beeinflusst, da die Debug-Schnittstelle des Controllers zusammen mit einem UAD2 ein transparentes Auslesen und Verarbeiten der Informationen bei laufendem Programm zulässt.

Mit dem TC1782ED steht für Entwicklungs- und Testzwecke darüber hinaus ein so genanntes Emulation Device mit integriertem On-Chip-Emulator zur Verfügung. Laut pls bietet bislang ausschließlich der UEC eine vollständige Unterstützung dieser leistungsfähigen Hardware. So lassen sich mit der UEC neben einfachem Code- und Daten-Trace für die Applikationsoptimierung auch wichtige Daten wie Befehlszähler, Cache-Hits und -Misses, Interrupts, Stall- und Idle-Zyklen etc. erfassen und auswerten.

Die für Motor- und Getriebesteuerungen im Automotive-Bereich optimierte MCU basiert auf einem 32-Bit-Core mit Floating-Point-Unit und DSP-Eigenschaften sowie einem Peripheral Control Processor (PCP2) mit eigenem Befehlssatz und einer Verarbeitungsbreite von 32 Bit. Damit lässt sie sich mit maximal 180 MHz im gesamten von der Autoindustrie geforderten Temperaturbereich takten. Neben bis zu 2,5 MByte On-Chip-Flash für Programm-Code und 128 KByte Daten-Flash stehen dem Anwender zusätzlich bis zu 176 KByte integriertes SRAM für die Datenspeicherung zur Verfügung. Parallel zu seiner Echtzeitfähigkeit zeichnet den Baustein vor allem die Vielfalt an integrierten Schnittstellen und Peripherieeinheiten aus.

Die UDE 2.6 kommt bei Infineon und ausgewählten Schlüsselkunden zusammen mit den ersten Musterbausteinen bereits in der Applikationsentwicklung zum Einsatz.