Ipetronik Datenlogger mit zwölf CAN-Bus-Messeingängen

Der M-LOG V3 ist für Automobilentwicklungsabteilungen konzipiert, die viele CAN-Busse mit vielen Messsignalen und/oder hoher Datenrate messen müssen.
Der M-LOG V3 ist für Automobilentwicklungsabteilungen konzipiert, die viele CAN-Busse mit vielen Messsignalen und/oder hoher Datenrate messen müssen.

Mit dem M-LOG V3 hat Ipetronik die dritte Generation seiner Datenlogger für die mobile Datenerfassung vorgestellt. Die neue Version besitzt höhere Leistungsreserven für Online-Verrechnungen und die Datenspeicherung.

Der M-LOG V3 basiert auf einem Intel-Atom-E620T-Prozessor der neuesten Generation und bietet mit 1024 MByte Arbeitsspeicher (RAM) eine deutliche Performancesteigerung, insbesondere bei umfangreichen Konfigurationen. Mit CFast verfügt der Datenlogger über ein neues Wechselspeichermedium mit bis zu 64 GByte Datenvolumen und einer SATA-Schnittstelle für schnellen Zugriff auf die gespeicherten Daten. Ein weiteres Merkmal des konfigurierbaren und upgradefähigen Hardwaredesigns ist die integrierte Speed-Option, die durch Vorverarbeitung der Messsignale auf der CAN-Karte die CPU-Last deutlich reduziert.

Der M-LOG V3 nutzt das Echtzeitbetriebssystem RTOS-32 mit der Erfassungssoftware TESTdrive. Weitere Merkmale sind zwölf ISO-11898-2-konforme CAN-Bus-Messeingänge, zwei Fast-Ethernet(100Base-TX)-Messeingänge, zwei USB-2.0-Schnittstellen, vier digitale Ein- und vier digitale Ausgänge sowie intelligentes Powermanagement inklusive WakeOnCAN und NoMessageLost über alle CAN-Eingänge. Die Übertragung von Online-Messdaten zu IPEmotion, ETAS INCA, Vector CANape und vielen anderen Tools erfolgt über CAN oder XCPonETH. Alle Einstellungen der Messkonfiguration lassen sich komfortabel über die Windows-Software IPEmotion vornehmen. Als Protokolle stehen optional XCPonEthernet, KWPonCAN, CCP 2.0, XCPonCAN, UDS, J1939 und OBD2 zur Verfügung. Für die drahtlose Datenübertragung bietet Ipetronik das COMgate-Erweiterungsmodul.

Der Datenlogger verfügt über ein 158 mm x 69 mm x 102 mm (B x H x T) großes goldeloxiertes Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP54 und wiegt ca. 850 g. Er arbeitet im Temperaturbereich von –40 °C bis +85 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung ist eine Spannung von 9 VDC bis 36 VDC erforderlich. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 9,0 W. Das Gehäuse hat keine Lüfter, Festplatte oder sonstige mechanische Verschleißteile. Alle Messeingänge, die Spannungsversorgung und das Gehäuse sind untereinander vollständig galvanisch getrennt. Durch Beibehaltung der Standard-Steckverbindungen sind die Anschlüsse 100 % kompatibel zu der bestehenden Infrastruktur. Dies ermöglicht den 1-zu-1-Tausch der zentralen Hardwarekomponente ohne eine aufwendige Neuverkabelung oder einen kostspieligen Umbau.