Continental AG Kraftstoffsensor ermöglicht effiziente Verbrennung im Dieselmotor

Ein neuer Kraftstoffqualitätssensor von Continental erlaubt die Bestimmung der Kraftstoffgüte, insbesondere hinsichtlich des Schwefelanteils.

Die Kraftstoffeigenschaften können den Wirkungsgrad, die Emissionen und die Haltbarkeit moderner Dieselmotoren stark beeinflussen. Speziell der Anteil von Schwefel im Dieselkraftstoff ist hier von besonderer Bedeutung. Zudem hängt der Energieinhalt des Kraftstoffes von seiner genauen chemischen Zusammensetzung ab; eine wechselnde Zusammensetzung – wie sie beispielsweise im länderübergreifenden Fernverkehr vorkommt – beeinflusst den Verbrennungsprozess in sauberen, effizienten Nfz-Dieselmotoren.
Der neue Continental Kraftstoffqualitätssensor kann das veränderliche Diesel-Biokraftstoffgemisch im Tank und seine aktuelle Cetan-Zahl mit einer angestrebten Genauigkeit von ±5 % Biodiesel bestimmen. Auf der Grundlage dieser Information kann die Verbrennungsstrategie und die Nacheinspritzung als Teil der Abgasnachbehandlung so angepasst werden, dass der Motor mit bestmöglicher Effizienz und bei geringsten Emissionen läuft.
Zudem ermöglicht es der Sensor, eine konstante Emissionsqualität und die Systemhaltbarkeit sicherzustellen. Gelingt das nicht, so können Verunreinigungen im Diesel die Haltbarkeit des Motors und der Abgasnachbehandlungssysteme verringern. Um den Kraftstoff auf eine umfassende Liste von chemischen Bestandteilen untersuchen zu können hat Continental den Sensor basierend auf einem optischen Messprinzip entwickelt. Dabei erfasst der Sensor problematische Substanzen wie Schwefel, Wasser oder Ottokraftstoff im Diesel.