BMW Mobile Femtozelle optimiert Mobilfunkempfang in Fahrzeugen

Funktion der In-Car Femtozelle
Funktion der In-Car Femtozelle

BMW hat zusammen mit Peiker acustic und Nash Technologies das Forschungsprojekt »Vehicular Small Cell« vorgestellt. Ziel ist es, den mobilen Empfang in Fahrzeugen zu optimieren.

Immer mehr mobile Endgeräte finden ihren Weg ins Fahrzeug. Da aber Autos durch ihre Karosserie Mobilfunksignale stark abschirmen, ist vor allem in Bereichen mit geringer Mobilfunkabdeckung der Empfang während der Fahrt oft gestört. Aus diesem Grund hat BMW mit dem Netzwerkspezialisten Nash Technologies und dem Automobilzulieferer Peiker acustic das Forschungsprojekt »Vehicular Small Cell« gestartet.

Das Projekt dreht sich um die Femtozelle, eine stationäre Mini-Funkzelle, die üblicherweise in Unternehmen oder in Privathaushalten eingesetzt wird, um in geschlossenen Räumen eine Mobilfunkverbindung zu ermöglichen. Die Forschungspartner bringen eine solche Femtozelle erstmals ins Fahrzeug und machen sie damit mobil. Sie sorgt über die Fahrzeugantenne für eine optimale Kopplung mit dem Mobilfunknetz – bei gleichzeitiger Reduzierung der elektromagnetischen Strahlung im Innenraum.

Die »Vehicular Small Cell« ermöglicht eine automatische und drahtlose Kopplung aller mobilen Endgeräte, auch die von Mitfahrern, mit der Fahrzeugantenne. Durch die optimierte Verbindung mit dem Mobilfunknetz kommt es zu deutlich weniger Gesprächsabbrüchen und damit zu einer deutlich verbesserten Verbindungsstabilität während der Fahrt. Darüber hinaus ermöglicht die optimierte Konnektivität höhere Datenraten bei der Übertragung. Im Internet surfen, E-Mails abrufen oder auch Musik streamen werden dadurch deutlich verbessert.

Durch den Einsatz dieser Funkzelle muss das mobile Endgerät im Fahrzeug nur mit geringst möglicher Leistung senden. Dadurch wird die Strahlung stark verringert. Angenehmer Nebeneffekt: die geringere Sendestärke führt auch zu einem geringeren Akkuverbrauch.