Volkswagen Apps für CarSharing-Angebot Quicar

Gemeinsam mit Forschungspartnern stellte die Volkswagen Konzernforschung Apps für das Volkswagen CarSharing Angebot Quicar vor. Diese Apps vereinfachen künftig den Zugang zu neuen Mobilitäts- und Dienstleistungsangeboten.

Die Apps sind iInsbesondere für die so genannte Generation Connected gedacht. Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen Konzernforschung, betonte: „Für die Generation ‚C‘, die permanent über Internet und via Smartphones mit ihren sozialen Netzwerken vernetzt ist, ist es für die Zukunft unerlässlich, dass auch das Auto in dieses Netzwerk integriert und damit zum festen Bestandteil in dem persönlichen Netzwerk des Nutzers wird. Für diese neue Autofahrer-Generationen sind Apps ein entscheidender Erfolgsfaktor, um das Autofahren per se sowie autoaffine Mobilitätsdienstleistungen attraktiv zu machen.“ Und weiter: „Es freut mich, dass wir für dieses Projekt kreative, junge Forschungspartner mit innovativen Ideen für die Entwicklung neuer Quicar-Apps begeistern konnten.“

In Zusammenarbeit mit der TU Braunschweig und der Universität Hannover haben sich mehrere studentische Forschungsteams in dem Projekt engagiert und insgesamt sieben Apps als Prototypen für Quicar entwickelt. Die TU Braunschweig konnte beispielsweise mit der App Herbie begeistern. Sie basiert auf einem Punktesystem für die Bewertung von ökologischem und ökonomischem Fahrverhalten. Gemessen an einer Reihe verschiedener Daten wird positives Fahrverhalten mit Pluspunkten und negatives mit Minuspunkten bewertet. Außerdem gibt die App allgemeine Sicherheitshinweise und Fahrtipps. Sie könnte zukünftig für ein individuelles Rabattsystem genutzt werden. Zudem ist die App auf einen Community-Ansatz mit Nutzerradar und ein Nutzer-Ranking in der nächsten Ausbaustufe erweiterbar.

Die App QSafer von der Universität Hannover unterstützt den Fahrer beim Kennenlernen des Fahrzeugs. Auf spielerische Art und Weise animiert diese Lernhilfe den Fahrer, verschiedene Funktionen des Fahrzeugs zu betätigen wie beispielsweise das Ein- und Ausschalten der Nebelschlussleuchte. Darüber hinaus motiviert sie den Fahrer ökologisch zu fahren und zeigt ihm mit einfachen Anzeige-symbolen wie beispielsweise „Daumen hoch“ an, wenn er sich richtig verhalten hat.