Fokus auf Elektromobilität ZF gründet neue Division für elektrifizierte Pkw-Antriebe

Das 8-Gang-Automatgetriebe von ZF ist konsequent auf Hybridisierung ausgelegt. Ein Baukastensystem erlaubt die Realisierung von Mild-, Voll- sowie Plug-in-Hybridantrieben mit Spitzenleistungen von 24 bis 160 kW.
Das 8-Gang-Automatgetriebe von ZF ist konsequent auf Hybridisierung ausgelegt. Ein Baukastensystem erlaubt die Realisierung von Mild-, Voll- sowie Plug-in-Hybridantrieben mit Spitzenleistungen von 24 bis 160 kW.

Aus seinen beiden Sparten Pkw-Antriebstechnik und E-Mobility will ZF ab Januar 2021 eine neue Division machen. Dort sollen alle Kompetenzen gebündelt werden, die die Elektrifizierung von Pkw-Antrieben betreffen. Zeitgleich gibt es einen Wechsel im ZF-Vorstand.

Mit der Division für elektrifizierte Pkw-Antriebe beabsichtigt ZF, die Transformation zum Plug-in-Hybrid und zum elektrischen Antrieb weiter zu beschleunigen. Auch soll in diesem Bereich dadurch noch kundenorientierter agiert werden können als bisher. ZF wird künftig keine Antriebskomponenten mehr entwickeln, die ausschließlich für Fahrzeuge mit reinen Verbrennungsmotoren geeignet sind.

Stephan von Schuckmann, der zum 1. Januar 2021 in den ZF-Vorstand berufen wird, wird die neue Division leiten. Seit Herbst 2018 ist der Betriebswirt, der 2003 in den ZF-Konzern eingetreten ist, für die Division Pkw-Antriebstechnik mit Sitz in Saarbrücken verantwortlich. Zuvor hatte er bereits diverse Leitungspositionen inne, unter anderem als kaufmännischer Geschäftsführer der ZF Lenksysteme Hungária Kft. im ungarischen Eger sowie als Leiter des Geschäftsfelds Global Aftermarket und Kleinserien bei ZF Lenksysteme in Schwäbisch Gmünd.

Aus dem ZF-Vorstand scheidet zum 31. Dezember 2020 Michael Hankel aus, der seit 2013 im Vorstand an der Neuausrichtung des Konzerns mitgewirkt hat und sich für die Digitalisierung der ZF-Produktion durch die Einführung von Industrie-4.0-Anwendungen engagiert hat.