nanoFlowcell AG Weltpremiere für Quant F in Genf

Äußerlich soll der Qant F schon hundertprozentig der Serienhomologation entsprechen.
Äußerlich soll der Qant F schon hundertprozentig der Serienhomologation entsprechen.

Die viersitzige Sportlimousine Qant F ist die Weiterentwicklung des Quant E aus dem Jahre 2014, dem ersten vom TÜV zugelassenen Automobil mit Flusszellenantrieb. Das Elektroauto kombiniert eine Leistung von über 1000 PS mit einer Reichweite von 800 km.

Durch die Weiterentwicklung erreicht der Quant F, der am 3. März 2015 auf dem Genfer Auto-Salon seine Weltpremiere feiern wird, kurzzeitig 1.090 PS/801,69 kW und ein Maximum der Nennspannung von 735 Volt (vorher 600 Volt). Für einen zukünftigen Normalbetrieb soll die Nennspannung aus technischen wie ökonomischen Gründen beim Quant F bei circa 400 Volt liegen.

Die nanoFlowcell genannte Flusszelle wird als alternative Antriebsform mit einer ionischen Flüssigkeit betrieben. Statt mit Wasserstoff und Sauerstoff wie bei einer herkömmlichen Brennstoffzelle arbeitet sie mit zwei ionischen Flüssigkeiten, eine positiv und eine negativ geladen. Mit insgesamt 500 Litern Tankvolumen konnte die Reichweite gegenüber dem Quant E von 2014 um über 30 Prozent auf 800 km gesteigert werden.

Weitere Neuerung des Quant F: Der permanente Allradantrieb, der über vier Elektromotoren umgesetzt wird, kann bei entsprechend hohen Geschwindigkeiten oder großen Beschleunigungen automatisch in einen reinen Heckantrieb umgewandelt werden. Dazu wird die Vorderachse ausgekuppelt, die dann im Leerlauf mitläuft.

Mit dem neuen Quant F strebt die nanoFlowcell AG die Homologation für die Serienfertigung an. Das Exterieur des neuen Quant F soll technisch bereits zu 100 % den Anforderungen der Serienhomologation entsprechen. Das Interieur sei zu circa 90 % homologationsfähig. Offen sind aktuell unter anderem noch die Homologation für das Fontdisplay, die Airbags, die aufwendigen Crashtests sowie formale Prüfungen und Dokumentationen.