Infrastruktur für Brennstoffzellenautos Wasserstoff-Rat wächst zur weltweiten Koalition

Wasserstoffbasierte Brennstoffzellenfahrzeuge wie der Toyota Mirai, der seit Anfang des Jahres auch in Kanada verfügbar ist, haben ähnliche Reichweiten wie konventionell angetriebene Fahrzeuge. Auch der Tankvorgang dauert nicht wesentlich länger.
Wasserstoffbasierte Brennstoffzellenfahrzeuge wie der Toyota Mirai, der seit Anfang des Jahres auch in Kanada verfügbar ist, haben ähnliche Reichweiten wie konventionell angetriebene Fahrzeuge. Auch der Tankvorgang dauert nicht wesentlich länger.

Elf neue Mitglieder aus Asien, Nordamerika und Europa ergänzen ab sofort den Wasserstoff-Rat. Das multinationale Gremium hat es sich auf die Fahne geschrieben, den Wandel zu einer schadstofffreien Mobilität voranzutreiben.

Der Anfang 2017 gegründete Wasserstoff-Rat setzt sich für die Energiewende durch Wasserstoff und wasserstoffbasierte Fahrzeuge ein. Wasserstoff spielt hierbei eine wichtige Rolle: Er könnte 18 Prozent des weltweiten Energiebedarfs decken, sechs Gigatonnen CO2 einsparen und einen Markt mit 2,5 Billionen US-Dollar Umsatz pro Jahr und 30 Millionen neuen Jobs bis Mitte des Jahrhunderts schaffen. Der vielseitige Energieträger setzt bei der Umwandlung in Strom weder CO2 noch andere Schadstoffe frei, bietet aber eine nahezu uneingeschränkte Alltagstauglichkeit. Wasserstoffbasierte Brennstoffzellenfahrzeuge wie der Toyota Mirai bieten ähnliche Reichweiten wie konventionell angetriebene Fahrzeuge, auch der Tankvorgang dauert nicht wesentlich länger.

Mit den elf neuen Unternehmen aus der Automobil-, Energie-, Technologie- sowie Öl- und Gasbranche hat sich die Zahl der Mitglieder seit der Gründung mehr als verdoppelt. An Bord sind nun Firmen aus allen Schlüsselmärkten. Zu den Neulingen zählen 3M, Bosch, China Energy, Great Wall Motor, JXTG Nippon Oil & Energy Corporation und Weichai als Kernmitglieder sowie Hexagon Composites, Marubeni, McPhy, Nel Hydrogen und Royal Vopak auf unterstützender Ebene.

Zu den weiteren Mitgliedern gehören auch Automobil- und Fahrzeughersteller wie Toyota, Audi, BMW, Daimler, GM, Honda, Hyundai und Kawasaki sowie Energie- und Technologieunternehmen wie Air Liquide, Alstom, Anglo American, Engie, Shell, Linde und Total.