Produktionsstart in Zwickau VW baut erstes elektrisches Großserienmodell ID.3

Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Veranstaltung zum Produktionsstart des Volkswagen ID.3. Mit im Bild: Herbert Diess, VW-Konzernchef (zweiter von links), dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (zweiter von rechts), Jens Rothe, Betriebsrat von VW (links) und Hans-Dieter Pötsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen AG (rechts).
Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Veranstaltung zum Produktionsstart des Volkswagen ID.3. Mit im Bild: Herbert Diess, VW-Konzernchef (zweiter von links), dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (zweiter von rechts), Jens Rothe, Betriebsrat von VW (links) und Hans-Dieter Pötsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen AG (rechts).

Der VW-Konzern hat mit der Produktion seines ersten rein elektrischen Großserien-Modells begonnen. Vorstandschef Herbert Diess eröffnete am Montag im Werk Zwickau die Produktionslinie für den ID.3.

Das Auto soll beim größten Hersteller der Welt das Massengeschäft mit elektrischen Fahrzeugen etablieren und die Grundlage für weitere Varianten mit alternativem Antrieb werden. »Wir stehen vor einem Systemwechsel zur Elektromobilität«, sagte Diess. »Es ist keine Frage mehr, ob sich das Elektroauto durchsetzt. Sondern wie schnell und in welcher Region der Welt zuerst.« 

Modulares Baukastensystem

Zum Start der Fertigung an dem sächsischen Standort kamen auch Kanzlerin Angela Merkel und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (beide CDU). Im kommenden Jahr will VW in Zwickau bereits rund 100.000 Fahrzeuge mit dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) bauen, mittelfristig sind bis zu 330.000 Stück jährlich geplant.

Insgesamt soll der E-Baukasten, der mit Hilfe vieler gleicher Teile Kosten spart, bei 33 Modellanläufen verwendet werden. Bis Mitte 2020 stellt VW in Sachsen auch noch den Golf Variant her, danach will der Konzern in Zwickau nur E-Autos bauen.