Interview mit Masaharu Nakanishi, Rohm Volle Power

Die erste rein elektrische Rennserie, die Formel E, startete im September 2014. Für die Rennwagen des Venturi-Teams liefert Rohm SiC-Bausteine.

Rohm Semiconductor zeigte sich erstmals auf der Hannover-Messe, und das PS-stark mit einem Nachbau des Venturi-Formel-E-Rennwagens. Die Elektronik automotive sprach mit Masaharu Nakanishi unter anderem, welche Bedeutung der Formel E für die Elektromobilität auf der Straße zukommt.

Herr Nakanishi, Rohm stellt das erste Mal auf der Hannover-Messe aus. Welche Beweggründe gab es dafür?

Masaharu Nakanishi: Wir wollten einem breiten Fachpublikum unsere neuen Siliziumkarbid-Leistungsbausteine zeigen, die sich zum einen für die Fabrikautomation und IoT-Lösungen für Industrie 4.0 eignen, aber natürlich auch im Automotive-Bereich eine wichtige Rolle spielen.

Welchen Anteil hat das Automotive-Geschäft bei Rohm am Gesamtumsatz?

Nakanishi: Das Automotive-Geschäft nimmt bei Rohm Semiconductor einen Anteil von ungefähr 30 Prozent weltweit ein. Europa spielt hierbei eine wichtige Rolle, hier sind es 60 Prozent, die auf den Geschäftsbereich Automotive entfallen.

Welche Bedeutung hat die Elektromobilität für Rohm?

Nakanishi: Die Elektromobilität spielt für uns eine große Rolle. Schließlich kommen in diesem Umfeld unsere Siliziumkarbid-Leistungskomponenten zum Einsatz. Diese leiten die elektrische Energie weitaus verlustfreier als herkömmliche Siliziumbausteine und erhöhen so die Reichweite von Hybrid- und Elektroautos.