Keysight und Dekra kooperieren Tests ermöglichen interoperable Ladelösungen

Die Bundesbürger haben noch Vorbehalte gegenüber der Elektromobilität
Der EV-Markt wird zwischen 2019 und 2030 voraussichtlich um mehr als 21 % pro Jahr wachsen.

Dekra setzt das Scienlab Charging Discovery System (CDS) von Keysight ein, um die Ladetechnik eines Elektrofahrzeugs oder einer Ladestation zu testen und zu zertifizieren. Ziel ist es, den Einsatz interoperabler Ladelösungen über diverse Standards und Schnittstellen hinweg zu ermöglichen.

»Durch die Partnerschaft mit Keysight können wir die Automobilindustrie besser mit Lösungen in einem Bereich bedienen, in dem das Stromnetz auf die Automobilwelt trifft«, betont Beat Kreuter, Vice President der Business Line Product Safety Testing bei Dekra. »Mit den Lösungen von Keysight können wir die Sicherheit im Straßenverkehr durch den Einsatz hochautomatisierter Prüftechnik verbessern.« Mit der Ladetesttechnologie von Keysight Scienlab plant Dekra, EV-Ladelösungen zu realisieren, die mit einer Vielzahl von Ladeschnittstellen, Stromnetzen und internationalen Standards konform sind.

Bereits im vergangenen Jahr trat Keysight der Charging-Interface-Initiative (CharIN) bei, die die Weiterentwicklung des Combined Charging System (CCS) für batteriebetriebene Fahrzeuge beschleunigen will. Ein gemeinsamer Standard soll die Interoperabilität zwischen Elektrofahrzeugen und Ladestationen garantieren. Die CDS-Lösung von Keysight verwendet ein modulares Design, das es den Nutzern ermöglicht, die Lade-Interoperabilität zwischen jedem Elektrofahrzeug und jeder Ladestation sowie zwischen allen Komponenten des Lade-Netzwerks zu überprüfen.