Produktion von Elektrofahrzeugen Tesla beantragt Fundament für Fabrik in Grünheide

Blick auf die Baufläche der künftigen Tesla Gigafactory. Die Folgen der Corona-Krise werden den Bau der geplanten Fabrik des Elektroautoherstellers nach Ansicht des Bürgermeisters von Grünheide aus jetziger Sicht nicht verzögern.
Blick auf die Baufläche der künftigen Tesla Gigafactory. Die Folgen der Corona-Krise werden den Bau der geplanten Fabrik des Elektroautoherstellers nach Ansicht des Bürgermeisters von Grünheide aus jetziger Sicht nicht verzögern.

Der US-Elektroautohersteller Tesla treibt die Bauarbeiten für die geplante Fabrik in der Nähe von Berlin auch in der Corona-Krise voran. Das Unternehmen beantragte die vorzeitige Genehmigung für den Bau des Fundaments.

«Der Antrag ist eingegangen», sagte die Sprecherin des Umweltministeriums, Frauke Zelt, am Montag. «Er wird geprüft.» Der Antrag sei am 27.03.2020 gestellt worden. Die komplette umweltrechtliche Genehmigung für den Bau durch das Landesumweltamt steht noch aus, aber Tesla hat auf eigenes Risiko bereits einen Teil der Fläche gerodet und dort den Boden planiert. Die B.Z. aus Berlin hatte zuvor über den Fundamentbau berichtet.

Tesla will ab Sommer 2021 in Grünheide in Brandenburg in seiner ersten Fabrik in Europa rund 500.000 Elektroautos im Jahr bauen. Der Autobauer hatte Anfang März erklärt, dass der Zeitplan für den Bau des Werks bisher wegen der Coronavirus-Krise nicht gefährdet sei. Wann der erste Spatenstich sein wird, ist offen. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach hatte bisher für Mitte April damit gerechnet. Rund 360 Einwände waren gegen das Vorhaben eingegangen. Eine öffentliche Anhörung dazu wurde verschoben - noch steht kein neuer Termin fest.