Europäische Zellproduktion TerraE ist gescheitert

Produktion in der Batteriesystemfabrik von AKASOL in Langen (Hessen).
Ein Mitarbeiter von Akasol arbeitet in der größten europäischen Batteriesystemfabrik in Langen (Hessen) an einer unfertigen Batterie.

Das im Mai 2017 von rund 20 Maschinen- und Anlagenbauern, Zellverarbeitern und Chemiefirmen gestartete Konsortium TerraE löst sich Medienberichten zufolge auf. Bis 2028 sollte eine Giga-Factory zur Produktion von Lithium-Ionen-Zellen entstehen.

Das Konsortium TerraE wollte bis 2028 mit einer Investitionssumme rund vier Milliarden Euro eine europäische Zellproduktion mit einer Kapazität von 34 GWh aufbauen – Energie für rund 650.000 Elektroautos.

Im Oktober 2017 verkündete das Konsortium, dass Ende 2019 die Produktion von Batteriezellen für Zweiräder und Nutzfahrzeuge starten werde. Nun berichtet der Tagesspiegel: »Am Ende wollte keiner der Beteiligten Geld in die Hand nehmen, Terra E löst sich jetzt auf, und die beteiligten Firmen hoffen mal wieder auf die Politik«.