Pilotprojekt der STAWAG gestartet Straßenlaterne als Ladesäule für E-Autos

Der Oberbürgermeister von Aachen, Marcel Philipp, und Dr. Peter Asmuth (v.l.n.r.) freuen sich über die neue Ladesäule am Blücherplatz in Aachen.
Der Oberbürgermeister von Aachen, Marcel Philipp, und Dr. Peter Asmuth (v.l.n.r.) freuen sich über die neue Ladesäule am Blücherplatz in Aachen.

In einem Pilotprojekt testet der Energieversorger STAWAG Lademöglichkeiten an Straßenlaternen. Möglich macht das eine Technologie, mit der die Leuchte digital steuerbar ist: So kann sie auch tagsüber Strom für den Ladevorgang abgeben. Einen solchen Ladepunkt wurde nun in Aachen in Betrieb genommen.

»Aachen ist heute schon Vorreiter beim Ausbau der Elektromobilität«, unterstreicht Oberbürgermeister Marcel Philipp. »Wir bündeln in unserer Stadt viele verschiedene Aktivitäten: angefangen von vielfältigen Forschungsvorhaben zu Elektromobilität, Batterietechnik und moderner Netzinfrastruktur bis hin zur Entwicklung und Produktion von E-Pkw und E-Nutzfahrzeugen. Auch im öffentlichen Personennahverkehr testen wir bereits E-Busse. Damit auch Privatpersonen und Firmen auf Elektromobilität umsteigen können, ist die gute Ladeinfrastruktur der STAWAG eine weitere, wichtige Grundlage.«

Der Energieversorger betreibt aktuell ein Ladenetz mit 32 Ladesäulen und über 60 Ladepunkten. Die Voraussetzung für das neue Projekt sind digital steuerbare Straßenlaternen, die flexibel schaltbar sind.11 kW Leistung hat die neue Ladesäule und kann somit in einer Stunde ein Elektroauto für 100 km Fahrstrecke aufladen.