Sieben-Städte-Tour in Niedersachsen Starkes Engagement soll Elektroautos zum Durchbruch verhelfen

Stefan Wittke, Projektleiter der Sieben-Städte-Tour, Olaf Lies, Wirtschafts- und Verkehrsminister Niedersachsen, Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttigen Wolfsburg und Ulrich Krämer, Vorsitzender des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt (v.l.n.r.)
Stefan Wittke, Projektleiter der Sieben-Städte-Tour, Olaf Lies, Wirtschafts- und Verkehrsminister Niedersachsen, Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttigen Wolfsburg und Ulrich Krämer, Vorsitzender des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt (v.l.n.r.)

Das Land Niedersachsen verstärkt seine Aktivitäten für die Elektromobilität. Unter anderem führt es eine große Tour der Elektromobilität, die so genannte »Sieben-Städte-Tour« mit Beteiligung von Volkswagen, BMW, Kia, Renault, Citroen und dem ADAC durch.

»Wir müssen uns sehr viel stärker engagieren, damit Elektroautos den Durchbruch auch auf dem deutschen Markt schaffen«, erklärt Olaf Lies, Wirtschafts- und Verkehrsminister des Landes Niedersachsen. In der Sieben-Städte-Tour, die vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr veranstaltet wird, soll Elektromobilität direkt zu den Menschen gebracht werden. In Hannover, Göttingen, Lüneburg, Osnabrück, Wolfsburg, Oldenburg und Braunschweig können Interessierte Probefahrten durchführen. Pro Stadt stellen die Partner Volkwagen, BMW, Kia, Renault und Citroen 30 Elektro- und Hybridfahrzeuge zum Ausprobieren zur Verfügung.

Darüber hinaus setzt sich Niedersachsen für massive staatliche Kaufanreize für Privatleute bei der Anschaffung eines reinen Elektrofahrzeugs (5.000 Euro) sowie eines verbrauchsarmen (< 50 g CO2 pro km) Plug-In-Hybriden (2.500 Euro) ein. Zudem soll die Bundesregierung die Anstrengungen zur Schaffung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur zügig und massiv erhöhen.