BMW Werke Dingolfing und Landshut Starker Zuwachs bei E-Mobilitätsumfängen erwartet

Dr. Andreas Wendt (links), Leiter des Dingolfinger BWM-Werks und Dr. Peter Fallböhmer, Leiter des Werks in Landshut, wollen mit Mobilität made in Niederbayern auch künftig Menschen in aller Welt begeistern. Dafür wurden insbesondere die Weichen in Richtung Elektromobilität gestellt.
Dr. Andreas Wendt (links), Leiter des Dingolfinger BWM-Werks und Dr. Peter Fallböhmer, Leiter des Werks in Landshut, wollen mit Mobilität made in Niederbayern auch künftig Menschen in aller Welt begeistern. Dafür wurden insbesondere die Weichen in Richtung Elektromobilität gestellt.

Bereits 2017 verzeichneten die BMW-Werke Dingolfing und Landshut rasante Zuwächse in der Fertigung von Elektrofahrzeugen und E-Antriebskomponenten. In der Zukunft will der Automobilhersteller mit beiden Werken die Weichen für die Ära der Elektrifizierung und Digitalisierung stellen.

Im Werk Dingolfing soll nicht nur die E-Komponentenfertigung stark ausgebaut, sondern auch der Anteil von Plug-in-Hybriden im Fahrzeugwerk auf rund 30.000 Einheiten nahezu verdoppelt werden. Als konzernweite Kompetenzzentren für die Zukunftstechnologien Leichtbau und Elektromobilität spielen Dingolfing und Landshut damit schon heute eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der in der Strategie Number ONE >Next verankerten Ziele.

An beiden Standorten hat BMW zuletzt wichtige Weichen für die Ära der Elektrifizierung und Digitalisierung gestellt. So soll der iNext ab 2021 als Innovations-Leuchtturm des Automobilherstellers in Sachen Elektromobilität, autonomes Fahren, Leichtbau sowie Bedien- und Interieurkonzept in Dingolfing gefertigt werden und wesentliche Komponenten aus Landshut enthalten. Der Antriebsstrang für den vollelektrischen MINI, der 2019 seine Premiere feiert, wird ebenfalls aus den niederbayerischen Werken kommen. Ab 2020 startet in Dingolfing dann die Produktion der fünften Generation von E-Antrieben, die das Zusammenspiel von E-Motor, Getriebe, Leistungselektronik und Batterie weiter optimiert. Das Aluminiumgehäuse für dieses Aggregat wird von der Leichtmetallgießerei im Werk Landshut zugeliefert, die damit ebenfalls in die Serienfertigung von E-Antriebskomponenten einsteigt.

Das hohe Produktionsniveau im abgelaufenen Jahr schlug sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahlen nieder. Am Standort Dingolfing wurden – auch zum Ersatz der altersbedingten Fluktuation sowie zur langfristigen Kompetenzsicherung – im Jahr 2017 rund 500 Menschen unbefristet neu eingestellt, am Standort Landshut rund 250 – ein Großteil davon ehemalige Zeitarbeitskräfte. Auch 2018 sollen Mitarbeiter in dreistelliger Größenordnung eingestellt werden.

2018 wird Jahr der »8«

2018 ganz im Zeichen der Zahl 8. So wird im Werk Dingolfing der neue BMW 8er vom Band laufen. Für die Komponentenfertigung im Werk Landshut steht neben dem 8er vor allem der Anlauf des i8 Roadster im Blickpunkt. Die offene Version des Plug-in-Hybrid-Sportwagens, der im Werk Leipzig montiert wird, setzt wie bereits das i8 Coupé auf Innovationen aus Landshut – etwa die Karosserie aus Carbon, die Außenhaut aus Kunststoff oder den Elektromotor. Das Werk Dingolfing liefert wie für den i3 und das i8 Coupé die Batterien sowie Fahrwerkskomponenten.