Toyota setzt auf Sora Serienstart für Brennstoffzellenbus in Tokio

Toyota bringt den Brennstoffzellenbus Sora in Japan in Serie.
Toyota bringt den Brennstoffzellenbus Sora in Japan in Serie.

Mit Sora ist in Japan der erste Brennstoffzellenbus von Toyota erhältlich. Der Name des neuen Busses versinnbildlicht den Einsatz von Wasserstoff, der in der Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt wird, denn Sora steht für Sky, Ocean, River und Air – den natürlichen Wasserkreislauf.

Im Sora arbeitet das aus dem Mirai bekannte Antriebssystem in doppelter Ausführung. Die beiden Brennstoffzellen (2 x 114 kW) im Sora erzeugen elektrische Energie nicht nur für den Vortrieb, wahlweise kann der Bus sie auch abgegeben. Im Notfall kann er als Stromquelle genutzt werden und so die Spannungsversorgung von Krankenhäuser und Notunterkünfte sichern.

In dem neuen Bus präsentiert Toyota drei in Japan erstmals gezeigte Innovationen, die den Komfort der Fahrgäste und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer erhöhen sollen:

  • Beschleunigungskontrolle
    Der stufenlose elektrische Antrieb erlaubt außergewöhnlichen Antriebskomfort. Dank einer neuen Kontrolleinheit beschleunigt der Bus zugunsten zusätzlicher Sicherheit für stehende Fahrgäste von Start weg sanfter, als die traditionellen Automatikgetriebe.
  • Automatisch hochklappende Sitze
    Wenn sie nicht genutzt werden, klappen die Sitzflächen selbstständig hoch und schaffen so mehr Platz für Passagiere, vor allem für solche, die mit Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs sind.
  • Kameragesteuerte Umgebungsüberwachung
    Acht hochauflösende Kameras, die innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs angebracht sind, erkennen an Bushaltestellen Fußgänger und Radfahrer im Umfeld des Busses und warnen den Fahrer, wenn nötig.

Im Ballungsraum Tokio sollen bis zu den Olympischen und Paralympischen Spielen im Jahr 2020 über 100 Modelle unterwegs sein. Der Bus hat eine Reichweite von mehr als 200 km.