Volvo Buses und Stena kooperieren Second Life für Batterien aus Elektrobussen von Volvo

Um gealterten Batterien aus Elektrobussen in sekundären Speicheranwendungen zu nutzen, kooperiert Volvo Buses künftig mit Batteryloop, einer Tochter des Recycling-Unternehmens Stena.
Um gealterten Batterien aus Elektrobussen in sekundären Speicheranwendungen zu nutzen, kooperiert Volvo Buses künftig mit Batteryloop, einer Tochter des Recycling-Unternehmens Stena.

Dank einer Kooperation zwischen Volvo Buses und Batteryloop, Tochter des Recycling-Unternehmens Stena, lässt sich die kommerzielle Nutzungsdauer von Batterien aus Elektrobussen deutlich verlängern. Sie haben ein zweites Leben als Energiespeicher beispielsweise in Gebäuden und Ladestationen.

Batterien für Elektrobusse werden viele Jahre lang Verkehr eingesetzt, bevor sie ersetzt werden müssen – haben allerdings zu diesem Zeitpunkt noch eine gewisse Kapazität, die zwar nicht mehr ausreicht, um den E-Bus anzutreiben, aber durchaus für den stationären Einsatz ausreichend ist. 

Das kürzlich geschlossene Abkommen umfasst alle Batterien, für die Volvo Buses in seinen Elektrobussen weltweit verantwortlich ist. Nach dem Einsatz als stationärer Energiespeicher wird Batteryloop die leeren Batterien recyclen. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach lokalen Energiespeichereinheiten in Zukunft steigen wird. Nicht zuletzt bietet ein Energiespeicher neue Möglichkeiten zur Speicherung erneuerbarer Energie, die zur Deckung von Peaks genutzt werden kann. Überschüssige Energie lässt sich direkt in das Netz einspeisen.

Batteryloop und Volvo Buses hatten sich bereits zuvor an einem gemeinsamen Projekt mit Stena Fastigheter beteiligt, bei dem Busbatterien als Energiespeicher für die Stromversorgung des Wohngebietes Fyrklövern in Göteborg zum Einsatz kamen. Der Strom, der in diesen Einheiten gespeichert wird, stammt von Solarpaneelen, die auf den Dächern der Wohnhäuser angebracht sind.