Elektrifizierung des Antriebsstrangs Schaeffler erhöht Kapazitäten im Bereich Elektromobilität

Einstieg in die 48-V-Hybridisierung

Die P0-Hybridisierung, bei der sich der E-Motor im konventionellen Riementrieb befindet, stellt mit einer breiten Markteinführung ab dem Jahr 2016/2017 den Einstieg in die 48-V-Hybridisierung dar.

Mit dem Hybridmodul in P2-Anordnung (in dieser Typologie ist der E-Motor zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe angeordnet) zeigt Schaeffler einen Ansatz zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs, der sich modular an eine Vielzahl von Antriebskonzepten anpassen lässt. Mit seiner Variabilität und einem möglichen breiten Drehmomentbereich kann das P2-Hybridmodul sowohl in 48-Volt-Architekturen, als auch in sehr leistungsstarken Hochvolt-Antriebskonzepten zum Einsatz kommen. Gleichzeitig bietet es ein attraktives Potenzial zur CO2-Reduzierung und trägt dazu bei, Verbrauch und Emissionen von Hybridfahrzeugen zu senken. Die erste Hochvolt-Serienanwendung erfolgt 2017.

Für den amerikanischen Markt hat der Zulieferer eine Variante des P2-Hybridmoduls mit integriertem Drehmomentwandler entwickelt. Hierbei vereint der Mobilitätszulieferer seine Kompetenzen aus den Bereichen der Drehmomentwandler-Entwicklung und -Fertigung sowie der Hybridmodulkompetenz. 2020 wird diese in einem nordamerikanischen Pick-up zum Einsatz kommende HV-Lösung helfen, Verbrauch und Emissionen zu reduzieren.