Green-Mobility-Strategie von Mitsubishi Reparatur-Service für defekte Lithium-Ionen-Batterien

Die Batterie wird unter Spannung gemessen.
Die Batterie wird unter Spannung gemessen.

Für entliche Interessenten von Elektrofahrzeugen sind mögliche Schäden an der Fahrbatterie verbunden mit einem eventuell erforderlichen, teuren Austausch ein Hindernisgrund. Darauf hat Mitsubishi reagiert und bietet ab sofort einen Reparatur-Service für defekte Fahrbatterien an.

Ab sofort repariert Mitsubishi defekte Fahrbatterien von Elektro- und Hybridfahrzeugen. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, den Lithium-Ionen-Akku komplett auszutauschen, sondern der Hersteller repariert lediglich defekte Teilmodule oder ersetzt diese einzeln. Auf diese Weise lassen sich Folgekosten erheblich senken. Um für mögliche Reparaturfälle gerüstet zu sein, ist eine spezielle Hochvoltschulung erforderlich, für die in Deutschland zunächst elf Betriebe als Kompetenzzentren ausgebildet und zertifiziert wurden.

Der Ablaufplan für einen eventuellen Schadensfall sieht vor, dass einer der deutschlandweit rund 400 Green-Mobility-Handelspartnern zunächst eine Fahrzeugdiagnose durchführt und bei einem Schaden der Fahrbatterie eine Anfrage an den Hersteller richtet. Dort werden der erforderliche Reparaturaufwand und der Ausbildungsstand des Betriebes geprüft und – je nach Ergebnis – das Fahrzeug vor Ort nach Mitsubishi-Vorgaben instand gesetzt. Das betrifft den Austausch oder die Reparatur von Komponenten wie Relais, Sensoren, Schalter, Klimaanlagenteile, Leiterbahnen oder Kabelverbindungen mit Spezialwerkzeug. Den Werkstätten ist es auch möglich, die Konditionierung der einzelnen Batteriezellen zu verbessern. Dabei werden die einzelnen Zellen untereinander elektrisch angeglichen. Die Leistungsfähigkeit bleibt somit über einen langen Zeitraum erhalten. Beim fälligen Austausch eines oder mehrerer Batteriemodule, erfolgt die Reparatur in einem der 11 Kompetenzzentren oder in der Mitsubishi Technikzentrale Flörsheim bei Frankfurt am Main.